Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

engelsüsz, n.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1328, Zeile 31 [Horlitz, Albrand]
ENGELSÜSZ n.   zuss. mit engel m. 1. das genus gelegentlich auch mask. pflanzenname einer farnart, polypodium vulgare L.; wohl vom süßen geschmack der wurzel her: 14.jh. polipodium engelsuͤzze ahd. gl. 3,564,21 S./S. ⟨1500⟩ (man nehme von) engil sueß die wurtzel Brunschwig de arte distillandi (1512)74d.1612 ⟨or. 1563⟩ so magst du an stat der manna vnd rheubarbara nemmen zwey lot der wurtzeln vom engelsuͤß Würtz wundartzney 312. 1764 fig. 1. das engelsüß in natürlicher größe Gleichen reich d. pflanzen 1,25. 1909 das engelsüß, polypodium vulgare Graebner pflanzenwelt 179.

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Zitationshilfe
„engelsüsz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/engels%C3%BCsz>, abgerufen am 22.10.2021.

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