Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

engelsgrusz, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1327, Zeile 60 [Horlitz, Albrand]
ENGELSGRUSZ m.   zuss. mit engel m. 1. nbf. engelgruß. 1 den gruß des erzengels Gabriel bei Mariä verkündigung (Luk. 1,28) aufnehmender gebetsbeginn, ave Maria: hs.A14.jh. als dikke dû den engel gruoz/ sprichest, sô bis dû gewis,/ daz er ir (Maria) vil werder is[t],/ denne ein krône guldîn gesammtabenteuer 89,150 H. 1671 di frau, welche nicht lesen konte, gehet mit ihrer handschrifft in ein botenhauß und wi si daselbst .. di handschrifft dargereichet, wird si damit spöttlich ausgelachet, weil si ihr nichts anders vorlesen konte als den engelgruß, welcher stat der handschrifft darauff geschriben stund Kuhlmann weißheit-sonnenblumen 584. 1882 (frage,) woher doch die augenfällige berührung des engelgrußes mit richter 6,12 Weisz leben Jesu 1,213. 1913 gestammel unverstandner litanein, ../ o engelsgruß der gnade Stadler dicht. 1,114 Sch. 1976 Duden wb. dt. spr. 2,691a. 2 gruß, der wie der eines engels empfunden wird: 1787 hier wo mit holdem engelgruß,/ sie mir ins auge blickte Matthisson ged. 1,32 L.V. 1893 ich möchte die blumen mit dem klang der glocken vergleichen .. wie engelsgrüße erscheinen beide Ebers leben 33.

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Zitationshilfe
„engelsgrusz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/engelsgrusz>, abgerufen am 21.10.2021.

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