Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

entmächtigen, vb.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1445, Zeile 44 [Arbeitsstelle]
ENTMÄCHTIGEN vb.   mnd. entmechtigen; älter nnl. ontmachtigen. abl. von mächtig adj. machtlos machen, ausschalten. seit dem aufkommen von konkurrierendem entmachten nicht mehr im politischen sinn. gegenwartssprachlich selten: 1405/6 darumb dat he (der graf von Ravensberg) sinen vader untmeichtiget ind up hette doin halden (Köln) chr. dt. städte 12,339. 1682 der krieg/ hat übergnug uns all entmächtigt Berge Milton, paradeis 42. 1966 (Hegels) begierde, das kritische moment zu entmächtigen, das mit individuellem geist sich verknüpft Adorno dialektik 52.

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entgegenstehen erbrausen
Zitationshilfe
„entmächtigen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/entm%C3%A4chtigen>, abgerufen am 24.10.2021.

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