Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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enterich, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1368, Zeile 37 [Peperkorn]
ENTERICH m.   ahd. anutrehho, mhd. antreche. mnd. āntdrāke. zuss. mit anut m. ‘ente’. die herkunft des zweiten wortbestandteils, verwandt mit me. drake, nd. drāke, ist nicht geklärt. im 15. jh. lautliche anlehnung an die männernamen auf -rich. männliche ente, erpel: 11.jh. anetus antreche ahd. gl. 4,33,31 S./S. ⟨u1300⟩ doch dunket sich manic man gar wîse,/ der als ein antreche ûf einem îse/ swanzieren vor tummen liuten gât Hugo v. Trimberg 2114 LV. ⟨1569/70⟩ nim kleine fohrenangel und schöne federn von einem pfauen oder entrichten haushaltung in vorwerken 182 E./W. 1738 sie fängt fast an, die enten zu beneiden,/ und deren trieb, dem entrich nachzuziehn,/ begeistert sie mit nie = gespürten freuden Hagedorn fabeln 197. ⟨1970⟩ enteriche haben doch grüne köpfe Simmel Jimmy (1971)605.

entrich, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1460, Zeile 38 [Rahnenführer]
ENTRICH m.   s. enterich.

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Zitationshilfe
„entrich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/entrich>, abgerufen am 24.10.2021.

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