Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

entsetzlichkeit, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1499, Zeile 67 [Rahnenführer]
ENTSETZLICHKEIT f.   abl. von entsetzlich adj. 1 schrecklicher zustand, grauenvolle art: ⟨v1525⟩ einen ermanenden brieff, voller traͤhern vnd klag, vnd der da deß verlaßnen gsellen entsetzlikeit anzeigt Gengenbach 168 G. 1706 fearfulness, die furchtsamkeit; das erschreckliche, entsetzliche ansehen, die entsetzlichkeit Ludwig engl.-t.-frz. lex. 260a. ⟨1809⟩ bei’m Aeschylus muß .. erst die nächtliche entsetzlichkeit der furien das blut des zuschauers erstarren machen A. W. Schlegel s. w. 5,122 B. ⟨1946⟩ krieg war mir noch nie in seiner entsetzlichkeit nahegetreten Klemperer LTI (1949)159. 1981 Brockhaus-Wahrig dt. wb. (1980)2,519a. 2 schreckliches ereignis, scheußliche begebenheit gewöhnlich im plur.: 1808 entsetzlichkeiten sind vorgefallen Görres 3,309 Sch. 1972 ein dorfbewohner .., der die entsetzlichkeiten der welt nach dem abstand von seiner haustür beurteilt Amery ende 160.

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Zitationshilfe
„entsetzlichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/entsetzlichkeit>, abgerufen am 26.10.2021.

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