Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

entstammen, vb.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1508, Zeile 9 [Arbeitsstelle]
ENTSTAMMEN vb.   präfixbildung zu stammen vb. perf. und part. prät. gegenwartssprachlich nicht mehr gebräuchlich. 1 von jmdm. abstammen: 1652 die jungfer trit heran/ ihr haar ist nicht geflammt/ noch sagt das volck sie sey vom adel her entstammt Albini hirten-liebe C4b. 1842 jeder mann muß den zunamen des hauses führen, aus dem er der männlichen linie nach entstammt ist Bacherer duft 146. 1973 er entstammte einer orthodoxen familie Zwerenz erde 16. 2 aus etwas herstammen oder hervorgehen: ⟨1712⟩ und was für gaben sonst aus gottesfurcht entstammen Richey ged. (1764)1,169. 1894 ohne rücksicht auf den gau, dem er entstammt, wird der Deutsche der armee eingereiht Massow ref. 167. 1961 die folgenden tatsachen entstammen dem buch von Hobson Kalbitzer entwicklungsländer 32. 3 entstehen; selten: 1770 such’ eine leichte zarte flamme,/ die nach und nach in dir entstamme gött. musenalm. 55 DLD. 1813 dann bildet ernst ein genius die hohen/ geschlechter; dann entstammen die heroen Stägemann krieges-gesänge 72.

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Zitationshilfe
„entstammen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/entstammen>, abgerufen am 26.10.2021.

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