Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

epidermis, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1561, Zeile 22 [Peperkorn]
EPIDERMIS f.   lehnwort aus gr. ἐπιδερμίς f. ‘oberhaut’. bei Goethe daneben mehrfach epiderm (vgl. frz. épiderme m.). der plur. epidermen. äußerste hautschicht, zellgewebeschicht bei lebewesen und pflanzen: 1735 das ober-häutlein ist ein dünnes ploster, so die gantze haut, dessen theil sie gleichsam ist, genau umgiebet. daher sie auch mit dem griechischen namen epidermis, genennet wird universal-lex. aller wiss. (1732)12,923. 1782 einige (wunde) stellen, die von der epidermis entblöst sind, .. bedecken sich nach ein paar tagen mit einer neuen epidermis A. G. Richter wundarzneykunst 1,115. 1829 die epiderm (des Apoll-torsos) ist an vielen Orten weggewaschen, er muß unter einer traufe gestanden haben Goethe I 32,35 W. 1990 die epidermis dichtet die gefäßreichen .. schichten nach außen ab und stellt den kontakt mit der umwelt her Kolb histologie 176.

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Zitationshilfe
„epidermis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/epidermis>, abgerufen am 21.10.2021.

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