Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

epigenese, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1561, Zeile 46 [Peperkorn]
EPIGENESE f.   lehnwort aus frz. epigénèse f. nach gr. ἐπιγενής m. ‘der danach geborene’. auch mit der gr. endung -genesis. (lehre von der) neubildung, entwicklung eines jeden organismus durch fortschreitende differenzierung (nach der theorie von C. F. Wolff, 1759): 1779 die epigenese lehrt, daß der rohe grundstoff (§. 10.) nach der empfängnis oder befruchtung allmählig ausgebildet, und ein theil des organisirten körpers nach dem andern geformt würde Blumenbach naturgesch. 1,19. 1866 indem man eine sogenannte urzeugung (epigenese, generatio aequivoca s. spontanea) annahm Virchow trichinen 37. 1972 von e[pigenesis] als neuevolution ist bei W. Brugger hinsichtlich der ontogenese die rede hist. wb. philos. 2,580 R.

Im ²DWB stöbern

a b c d e f
entgegenstehen erbrausen
Zitationshilfe
„epigenese“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/epigenese>, abgerufen am 22.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)