Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

epigrammatisch, adj.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1562, Zeile 68 [Peperkorn]
EPIGRAMMATISCH adj.   abl. von epigramm n. (vgl. gr. ἐπιγραμματικός, lat. epigrammaticus adj.). 1 das epigramm betreffend, ihm zugehörig, sich damit befassend: 1739 Hederich lex. 1,1841. 1812 gewisse kleine gedichte in liederform .. handeln vom vergangenen und nehmen meist eine epigrammatische wendung Goethe I 27,109 W. 1950 um die mitte des achtzehnten jahrhunderts herrschten die drei modischen tendenzen: die des ‘empfindsamen’, des anakreontischen, des epigrammatischen Einstein romantik (Münch.)117. 2 dem epigramm ähnlich, geistreich, treffend, in schlagender kürze: 1758 die epigrammatischen einfälle, der geschraubte und gekünstelte witz können uns eine zeitlang belustigen Mendelssohn 1,212 E. 1885 ebenso epigrammatisch spitz, so schlagfertig rasch ist sein gedanke Stieler kulturbilder 29. 1969 keineswegs war seine einsicht, wie .. seine eigene prophetie aus dem nachlaß der achtzigerjahre sie auf ‘das 20. jahrhundert’ epigrammatischer zuspitzte, präzedenzlos Sonnemann anthropologie 255.

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Zitationshilfe
„epigrammatisch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/epigrammatisch>, abgerufen am 23.10.2021.

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