Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

epitheton, n.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1567, Zeile 60 [Peperkorn]
EPITHETON n.   lehnwort aus bedeutungsgleichem lat. epitheton n. (vgl. gr. ἐπίθετον n.). meist mit lat. flexion. beiwort, besonders vom adjektivischen attribut; auch allgemeiner charakteristische beigabe: 1566 .., Passow die gröbsten, Regenspurg die vollesten. bei disen epithetis allen ist sich zu verwundern, das keinem gestift der titel ‘die reichesten’ geben worden zimmer. chr. 23,130 B. 1600 das .. e. f. dt der lande zusammenkunften .. mit beschwerlichen epitheten, als dass sy schedlich, unrümblich, vill böse consequentien mit sich ziehen, unzuelässig, ergerlich, straffmessig seyen font. rer. austr. II 58,726. ⟨1796⟩ in dergleichen epitheten/ herrscht licentia poëtica Falk sat. (1800)2,111. 1886 er nennt sie (russische regierung) eine gewaltthätige – das ist das mildeste epitheton Bismarck reden 11,395 K. 1965 hochzeit des jahres? nie zuvor war in der republikanischen geschichte unserer nation dieses epithton so wertvoll wie heute zeit 50,52.

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Zitationshilfe
„epitheton“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/epitheton>, abgerufen am 19.10.2021.

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