Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbadel, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1575, Zeile 49 [Rahnenführer]
ERBADEL m.   zuss. mit erben vb. erblicher adelsstand mitglieder dieses standes: 1591 vnd ist solcher erbadel eine wirde vnd vorzug fur andern, so einem von seinen eltern vnd vorfaren oͤrdentlicher weise auffgeerbet wird Spangenberg adels spiegel 1,43a. 1665 der erb= und blut=adel ist eine solche zierde, in welcher die tugenden der vorfahren hervor leuchten schatz-kammer trauer-reden 3,42. 1794 herr von S***, der sich indessen eben nicht sehr viel auf seinen erbadel einzubilden scheint Laukhard anekdoten 1,123. 1855 bei manchen stämmen bestand dieser alte erbadel nur aus wenigen geschlechtern Giesebrecht kaiserzeit 1,1,11. 1971 die zweite (bedingung) berücksichtigte den erbadel nicht Häusler Heinrich 23.

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Zitationshilfe
„erbadel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbadel>, abgerufen am 25.10.2021.

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