Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbeigentum, n.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1591, Zeile 17 [Horlitz, Albrand]
ERBEIGENTUM n.   mnd. erfēigendōm. zuss. mit erben vb. ererbtes und vererbbares eigentum: ⟨1522⟩ dass wir von diesem königreich Boͤheimb und der cron kein erbaigenthumb noch auch einiges lehen .. auf keinerley weiß .. verpfänden und alieniren sollen lehns-u. besitzurk. Schlesien 2,364 G./M. 1658 die seele, die doch muß/ ihr wohnhaus endlich lassen, wollst du (Jesus) .. bewahren wol/ in deiner wach und hut/ als dein erbeigenthum kirchenlied 1,412a F./T. 1775 man findet zwar beispiele, wo einige souverains adoptirt haben, aber .. teils war das reich ein erbeigentum, teils war die adoption ein kunstgrif der staatsklugheit Scheidemantel allg. staatsrecht 345. ⟨v1864⟩ jene bewegenden, treibenden lebenskräfte sind nicht dem einzelnen organismus gegeben, sondern als vorzüglichstes erbeigenthum der ursprünglichen, belebten zelle Kabsch pflanzenleben (1865)461.

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Zitationshilfe
„erbeigentum“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbeigentum>, abgerufen am 21.10.2021.

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