Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbeinigung, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1591, Zeile 32 [Horlitz, Albrand]
ERBEINIGUNG f.   zuss. mit erben vb. im 15./16. jh. daneben auch gleichbedeutendes erbeinung f. vertrag, in dem eine für alle zukunft geltende einigung vereinbart wird, erbverbrüderungsvertrag: 1464 wir schicken euch hiemit abschrift des briefs .. die erbeynigung antreffend font. rer. austr. II 42,358. u1625 die ewige erbainigung zwischen jrer mt: vnnd dem bischoffen zu Chur Brandis landeshauptleute (1850)495. – in historischer terminologie: 1901 die dahin abzielenden rechtsgeschäfte heißen burgfrieden, stammvereine, erbeinigungen und bilden die vorläufer der späteren fideikommißstiftungen Brunner grundzüge 210.

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Zitationshilfe
„erbeinigung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbeinigung>, abgerufen am 24.10.2021.

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