Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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erbeiten, vb.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1592, Zeile 15 [Horlitz, Albrand]
ERBEITEN vb.   im nhd. wort sind zwei ahd., mhd. bildungen zusammengefallen: 1) starkes ahd. irbîtan, mhd. erbîten, präfixbildung zu ahd. bîtan st. vb.zögern; erwarten’. diesem entsprechen ae. ābīdan, me. abīden, ne. abide; got. usbeidan. 2) schwaches ahd. irbeitôn (10. jh.), mhd. erbeiten, präfixbildung zu ahd. beitôn ‘erwarten’. diesem entspricht mnd. erbēiden. die anfangs seltener bezeugten schw. formen überwiegen seit dem 14. jh.; vereinzelte st. part. prät. erbit(t)en begegnen noch bis anfang des 16. jhs. wie das simplex beiten veraltet das präfixvb. im 16. jh., es ist im 17. jh. noch vereinzelt dichterisch bezeugt sowie mdal. im schweiz. bis anfang des 20. jhs. (schweiz. id. 4,1849). auf etwas warten, etwas erwarten. überwiegend mit gen., seltener auch akk. oder temporalsatz: 863/71 thie anthere zi lante quamun feriente,/ er (Petrus, der ans ufer schwimmt, um eher bei Jesus zu sein) ni mohta irbitan, want er nan minnota so fram Otfrid V 13,28 E. ⟨u1147⟩ Clêmens luzzel wîl erbeite,/ wan als er sich bereite./ er vuor tougenlîchen dannen/ von allen sînen mannen kaiserchr. 1934 MGH. ⟨u1290⟩ wir müezen mit im strîten,/ und getar er unser ûf der heide erbîten rabenschlacht 385,6 M. ⟨1377⟩ su̍ moehte sich gar kume do heime geliden, und erbeitete kume des dirten tages les amis de dieu 386 J. hs.u1430 sie sprachen, sie möchten nicht erpeiten,/ sye musten fruewe von hynnen varen erz. aus altdt. hss. 138 LV. ⟨1540⟩ wurdens (die schiffbrüchigen) mit gwalt getragen da/ inn die öden insel Puntza,/ .. nun da draten sie auß ans land,/ ein besser wetter zu erpeytten Sachs 2,227 LV. 1657 wen mag bey heller nacht Olympe noch erbeiten? Gryphius trauersp. 312 LV.

erbieten, vb.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1602, Zeile 42 [Albrand]
ERBIETEN vb.   (1) ahd. ir-, arbiotan, mhd. erbieten. mnd. erbēden, mnl. nnl. erbieden; ae. ābēodan, me. abēden (?). präfixbildung zu bieten vb.st. vb. II b. in der 3. sg. präs. begegnet bis ins 17. jh. häufig, jünger noch vereinzelt die diphthongierte zwischenform erbeut. (2) ahd. und mhd. breit bezeugt, bes. unter 1 – 3, die bedeutungen schließen zum großen teil eng an einfaches bieten vb. an. seit dem 16. jh. einengung auf die bedeutung 4; die übrigen begegnen jünger noch vereinzelt rechtlich oder archaisierend. (3) ahd. glossenbelege seit dem 8. jh. zu unterschiedlichen lat. vorlagen s. ahd. wb. 1,1098 f.früheste bezeugungen im sinne von ‘erstatten, zurückgeben8.jh. dependit arpiutit; reddit argipit ahd. gl. 1,111,39 S./S. hs.A9.jh. (Judas) hrau sih duo enti arboot (retulit) dea drizuc pendigo silabres dem herostom euuartum monsee fragments 23,28 H. 1 anbieten, reichen. a jmdm. etwas zur verfügung, in aussicht stellen, ein angebot machen, auch gästen eine bewirtung anbieten: 863/71 tho, wan ih, sie (Jesus und die jünger) gisazin, thaz sie saman azin,/ irbutun imo tho iro guat, so man liobemo duat./ nam er tho thaz selba brot, joh then jungoron iz bot Otfrid V 10,16 E. ⟨v1022⟩ summum bonum, daz peidên gelîcho erboten ist, kûotên ioh ubelên Notker 1,3,256 ATB. ⟨u1280⟩ Etzel wart hôchgemuot/ durch sîne liebe geste./ er erbôt in daz beste,/ mit vreuden sî sâzen Dietrichs flucht 5236 M. ⟨15.jh.⟩ ist, das ein guͦtt feil wurt in dem hoff ze Stefen, das sol man erbietten den nesten teiligen, darnach den hofflüten in der kilchen offenlich weist. 1,46 G. 1473 sie niemen oͮch nit allain die erbotten gabe, sunder truken sie das gold usz den sechern als den wyn usz den truben Steinhöwel de claris mulieribus 204 LV. 1521 darumb ists yhn besser, sie lassen yhr beychten anstehen, das sie gottis tzusagung und erbotten gnade ynn der beycht nit unehren und schmehen durch yhr unschicklickeyt Luther w. 8,180 W. 1608 wer nun nachtrachtet einem stand/ .. thu nichts, er sey darzu begehrt./ erbottner dienst ist ja unwehrt standtb. 46. 1668 wan der nechstverwandter .. das kauff=geld richtlich nach gewonheit zu geben erbeut land-recht Trier 89. 1780 was meine hütte, was mein kleines paradies/ zu eurer nothdurft hat, ist herzlich euch erboten Wieland I 13,149 ak. 1824 dem launischen symboliker zur aufheiterung erbieten wir einen spaziergang durch die anmutigen gefilde des alterthums Voss antisymbolik 1,161. phraseologisch (es) jmdm. wohl erbieten u. ä., ‘jmdn. gut bewirten, behandeln ⟨u1200⟩ owê miner friunde, die mit uns komen sint./ swie et ez uns mîn swester (Kriemhild) sô güetlîche erbôt,/ ich fürhte daz wir müezen von ir schulden ligen tôt nibelungenlied 131827,3 B./B. ⟨u1270/5⟩ ezn wart enweder ê noch sît/ erboten keinem siechen baz Konrad v. Würzburg Engelhard 25811 ATB. 1509 (der reisende) sprach zu dem würt, das er ym zu essen gaͤb .. vnnd das er yms wol erbut, er woͤlt yms wol bezalen Fortunatus 37 HND. ⟨v1605⟩ weil dann so stattlich leüt da sind (auf der hochzeit)/ müß wir es jhnen wol erbietten Ayrer d. ä. 3,1931 LV. b entgegenstrecken, ausstrecken, mhd. auch jmdm. zu füßen fallen. häufig jmdm. die hand erbieten: 10.jh. exporriens irpiotent ahd. gl. 1,570,62 S./S. ⟨v1022⟩ vber den man dînero zeseuuun uuerde irboten dîn hant (fiat manus tua super uirum dextere tue) Notker 3,2,570 ATB. hs.M/E13.jh. seiner gemahel sant Marien/ erbot er (Joseph) sich ze den fuezzen priester Wernher A 2777 W. ⟨u1360⟩ das .. der ander an alle vorht sein hawbt erpot dem slahenden swert (gladio supponere non timeret) Johann v. Neumarkt 1,108 K. u1524 do du (gott) mir dein rechte hant erbeutest ev. kirchenordn. 1,483 S. 1680 in dem er mit zittern die hand erbote, ließ ich das cristall, durch die finger in daß wasser fallen reisebeschr dt. beamte 11,109 N. 2 erweisen, sich erzeigen. oft ehre erbieten. hauptgebrauch bis ins 16. jh.: 9.jh. deferant [honorem] era irpiten ahd. gl. 1,490,10 S./S. 863/71 wio harto mer zimit iu, ir ginozon birut untar iu,/ thaz ein andremo fuazi wasge gerno,/ joh untar iu mit guati irbietet otmuati Otfrid IV 11,51 E. ⟨u1120/30⟩ ein andir pharao .. der uil schiere uergaz/ der manegen guͦtæte die got erboten hete/ .. dem heidinischem livte milst. exodus 120,5 D. ⟨u1250⟩ seht wie liep im (Christus) diu sêle wære,/ daz er durh sie leit solhen sêr!/ waz minne mohte er ir mêr/ erbieten oder erzeigen? Lamprecht v. Regensburg tochter 1482 W. ⟨1328⟩ des diensts, des in irem chloster got erpoten wirt .. mit singen, mit lesen, mit messen urk. Raitenhaslach 572 K. 1510 dz ein mensch gott danckberkeit erbiet vmb alle gaben vnd gnaden, so er von jm entpfangen hat Geiler paradiß 54d. 1556 das jr jm (bischof) kein gehorsame noch vereerung mer erbietind Stumpf Heinrych IV. 92a. 1675 sondern ihr (der kaiserin) ward von allen menschen, so im schiff waren, je länger je mehr ehr erbotten Saltzmann Octavianus D3b. – sich gegen jmdn. in bestimmter weise verhalten: 12.jh. benigne exhibuit minniclichen sihir both ahd. gl. 1,753,69 S./S. ⟨1261/9⟩ erbiet iuch in mit guoten,/ allen, die iuwer pflegen Ulrich v. d. Türlin 122,18 S. ⟨n1467⟩ der herzog kam selbs zu meinem herrn in die herberg und erbut sich ser freuntlich gegen meinem herrn Tetzel Rǒzmital 149 LV. 1543 wiewol s. f. gn. gegen der ksl. mt. .. sich doch sunst ganz undertheniglich erboten hette korr. Moritz v. Sachsen 1,580 B. ⟨1696⟩ eine .. sache, die ich mich gegen seine majestät selbsten niemahls habe getrauet zu erwehnen, und wenn auch solche sich am gnädigsten gegen mich erbothen haben Bohse Doris (1699)68. antun, zufügen: ⟨E12.jh.⟩ wan si (märtyrer) .. nach dem gotes riche wurben, do was in halt daz liep, swaz in ungemaches unde leides diu welte mohte erbieten altdt. pred. 3,105 Sch. ⟨u1300⟩ die muter vloch und vergaz/ ires kindes durch die not,/ die ir die snelle vlut erbot/ und sie vil nach bezoch passional 665a K. ⟨1468⟩ ouch hatt man (durchziehende feindliche soldaten) weder kilchen noch priester noch frowen noch kind dehein vnzucht nie erbotten Schilling berner-chr. 535 L./M. u1529 vil schmoch und leydz wart in erbotten .. von den margreffischen und bischöffischen basler chr. 1,24 LV. ⟨1574⟩ beredet ein man die scheppen das sie vnrecht gethan haben, .. so hat er den scheppen .. misshandlung erboten, vnd sol einem jeglichen besondern verbuͤssen Pölmann handtb. (1576)X3b. 3 sich darbieten, zeigen, in bestimmter weise wahrnehmbar werden. selten: 11.jh. (subito ei duo angeli .. scutati .. se obtulerunt) arputun ahd. gl. 2,748,37 S./S. ⟨1230/5⟩ nû sach Tristan unde ̂Isôt/ daz sich der tac ze tagene erbôt (daß es zu tagen begann) Ulrich v. Türheim Tristan 543,14 ATB. ⟨u1300⟩ ein stimme sich im do erbot/ darinne sprach im got zvo passional 164,78 H. ⟨M14.jh.⟩ den (jüngern) hatte er (der gekreuzigte Jesus) ouch sich lebne irboten .. und irschein in durch virczig tage ostdt. apostelgesch. 24 ATB. 1478 (ich rate dir, daß du, der junge fürst,) persone komest, dich jnen erbietest vnd selbs redest Niclas v. Wyle translationen 211 LV. 1595 so wirds (künstliches gold, in der alchymie) schoͤn silberweiß gemacht/ nach hundert acht vnd achtzig nacht./ von daran wird es gelb vnd roth/ wie sich die morgenroͤth erboth Rollenhagen froschmevseler N4a. 4 sich bereit erklären, zu etwas bereit sein, einwilligen. im anschluß an 1. hauptgebrauch seit dem 16. jh., im 20. jh. nur refl., gehoben: ⟨E12.jh.⟩ war umme tet unser herre daz, daz er zu des richin mannis huͦs niht cuͦmen wolde und sich zu des (armen mannes) huͦs erbot zu cuͦmene, der iz niht dorste gebietin (fordern)? altdt. pred. 1,141 Sch. ⟨2.h13.jh.⟩hs.u1430 und als ich den marschalck reden hort, da gewann ich syn groß erbermde, durch das ich mich erbot zu stryten .. und yn zu erlösen Lancelot 2,699 DTM. ⟨1484⟩ seytmal sich mein fraw so hoch erbeüt zuͦ buͦß nach genaden und auch recht, so wer unmüglich, ob solichs veracht und nit aufgenomen würd Tristrant 156 LV. 1557 sey es hoch loͤblich, das der bapst .. verbesserung zusag .. besonder, so er mit der tath solches leisten werde, was er sich mit worten in seiner red erbotten hab Sleidanus, beschr. (Frankf./M.)35b. ⟨1610⟩ hat er sich gegen dem Mauritio erbotten, er wolle jhm die gefangene alle wider loß geben .., wann er für einen jeglichen ein vngerischen gülden .. lößgeld zahlen .. würde Wehner verenderung (1615)67. ⟨1631⟩ da sich aber hierzu niemand wolte gebrauchen lassen, erbot sich gemelter jüngling, solche legation zuverrichten, ob es gleich leib vnd lebens=gefahr auff sich trüge Gottfried n. welt (1655)58. 1768 ein junges mädchen, das sich mit einer unnachahmlichen gefälligkeit erbot, mich auf den rechten weg zu bringen Weisze opern 1,13. 1804 der arme kranke mann .. erboth sich zu allem, und bath nur seine unmenschlichen gäste (einbrecher) um gnade für sein leben Becker räuberbanden 1,2,42. 1887 den gutmüthigen nachtwächter .., der sich zum beistand erboten Vogt Hann. 91. 1975 bereitwillig hatte er sich erboten, ihm den brief abzufassen Kühn zeit 166. –sich zu(m) recht, des rechtes u. ä. erbieten (als kläger oder beklagter) vor gericht gehen, sich zur verfügung stellen: 1295 die wile daz die borgere zvͦ Meydeburch .. sich vor irem herren dem bischophe .. vnde dem scultheizen zvͦ rechte erbieten .. so ne mac man sie buzen der stat nicht brengen in ein ander gerichte corp. altdt. originalurk. 3,401 W. n1464 do erbod sich Hartman umb den schaden zu recht vor rad oder gericht zu Frankfurt frankf. chr. 327 F. ⟨1530⟩ nach dem wir .. dir auch vormals auff dein fordrung geantwurt, vnd vns darumb rechts erbotten haben Hug rhetorica (1537)53b. 1609 es were dan dieselben (beklagten) sich aus erheblichen ursachen fur einen erbarn rhat zu recht berufen und erbieten theten westf. stadtrechte I 1,111. – sich auf etwas erbieten auf etwas berufen:⟨z.j. 1477⟩ sagen .. die von Magdeburg, so, wurde wir uns dan uff sie erbitten oder zu den dingen anruffen, so wurden wir nicht viel durch sie erlangen Spittendorff denkw. 267 O. 1522 vnd wellen ir mir darumb nit vertruwen, so erbüt ich mich vff des künigs buͦch Murner 8,58 Sch. 5 entbieten, gebieten. in konkurrenz zu entbieten vb. selten, im 18. jh. archaisierend. a übermitteln, sagen lassen. vgl. entbieten vb. 1: ⟨u1225⟩ sie santen im ir boten her/ unde erbuten im daz er/ in diu gewissen mære/ (ob es im kunt wære)/ an einem brieve wider schribe Konrad v. Heimesfurt himmelfahrt 108 P. hs.E15.jh. kuͤnig Herodes euch gruͤßt, sprich ich,/ vnd erbeut euch auch mer da bey,/ das er ewer guͦtter fraind sey augsb. passionssp. 1016 H. 1511 aber der Ebenhuͦsser hat unsß erbotten duͦrch syn dyner Holtzapffel, Trog in Taͤsß well esß nit ton handelsakten ma., neuzeit 3,451 ak. 1566 (das kind wäre gestorben,) waver der alt herr, grave Gottfridt Wernher, die sach (ihre nachlässigkeit) der saugamma nit abgemerkt. darumb erpott er eilends geen Burledingen, was handtierungen uf der pan zimmer. chr. 23,464 B. 1775 Karl sandte also einige sächsische herren an Wittekinden und Albion, .. sie erbothen ihm friede und freyheit von seiten Karls Berisch Wittekind 161. b gebieten, fordern. vgl. entbieten vb. 2: ⟨u1270⟩ ist aber daz du lachen dem munde kanst erbieten Albrecht v. Scharfenberg Titurel 530,1 DTM. ⟨1386⟩ das sich Jhesus Cristus seiner muͦter erzeygete in seiner vrstende .. daz Jhesus Cristus seiner muͦter Marien erbott zuͦ küssende seÿnen mundt Otto v. Passau (1480)87a. 1519 interdicten sindt gebott vnd verbot der richter .. die verbieten[den] interdicten sindt die, so der richter etwas verbütet .. vnd die erbietenden, so er gebüt, etwas zuͦ geben Murner instituten 130b.

erbieten, n.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1605, Zeile 11 [Albrand]
ERBIETEN n.   konversionsbildung zu erbieten vb. 4. im 19. jh. veraltend. anerbieten, angebot, vorschlag: ⟨u1336⟩ das sy vor krankhait der zit nit moͤchte getuͦn, won das sy sich demuͤtiklich fúr únserm heren naigt, und gedacht: ‘herr min, kúnde ich nun getuͦn das dir loblich wer, das tatt ich gern.’ und do verstuͦnd sy das got das erbietten als danknem was Stagel 24 DTM. 1521 uber das alles hat er soliche revocation nit thun, noch unser gnedig erbieten nit annemen wöllen, sonder das ganz abgeschlagen reichstagsakten, jüng. reihe 2,650. 1539 er thugs nit darumb, das er den gwerb welte hindern, sonder er erbiet sich den ze fürdern. item er syg noch dises erbietens, das er welte ains hellers nächer (preiswerter) geben dann wie die löuff zu Sant Gallen syen konstanzer leinengewerbe 2,139 W. 1687 bey vermeltem hertzog von Würtenberg gab sich .. ein .. alchymist an, mit dem erbieten, er wolle den fürsten in der gold=kunst unterrichten schauplatz d. betrüger 121. 1731 (er) bath, .. nebst seiner gemahlin bey ihm zu logiren, allein van Leuven danckte vor das gütige erbieten Schnabel Felsenburg 100 DLD. 1838 ich erwiederte ..: ich habe der universität mich nicht aufgedrängt, der könig sey vielmehr mit einem erbieten entgegengekommen Dahlmann brw. 1,113 I. ⟨v1901⟩ dankbar wurde daher das erbieten der mütterlichen verwandten in Berlin angenommen, mich dort bei sich aufzunehmen Haym leben (1902)27. 1943 meister Ulrich (Zwingli) sollte nach seinem erbieten wie bisher die kanzel mit predigen versehen Köhler Zwingli 92. zusage, versprechen selten: 1415 wie er kuͤrtzlich .. sich zu glich vnd recht .. vnd ouch, das er sine lehen von vns empfahen wolt, erbotten hatt, .. das er solichem sinem erbieten nit nachgegangen rechtsqu. Argau I 4,49. 1587 es hat sich aber nach eroͤffneter .. vrtheil .. befunden, das er diß erbietten vnd zusagen sampt seinen mitbruͤdern nit gehalten Tradel gegenber L4a. 1672 man seye nicht schuldig ein vermessenes erbieten zu halten Abele Contzen, methodus 15.

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„erbeiten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbeiten>, abgerufen am 25.10.2021.

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