Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbeuten, vb.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1595, Zeile 64 [Horlitz, Albrand]
ERBEUTEN vb.   präfixbildung zu im 16./17. jh. veraltendem beuten, mhd. biuten, bûten vb. ‘erbeuten’ (oder abl. von beute f.?). als beute erringen, an sich bringen: 1549 old hend jr (kriegsleute) muͦt etwas z’erbüten?/ nach üwerem bruch und krieges recht Aal Johannes 17 HND. 1619 soldaten .., so allein vmb den soldt dienen, vnd auff daß sie für sich selbst etwas im krieg erobern, oder erbeuten Mendoza theorica 40. 1774 ich denke viel darinn (apokryphen schriften) zu erbeuten .., hoffe große, glückl. ernte Herder in: Hamann brw. 3,94 Z./H. 1853 so nöthigt sie (geier) der hunger bis weit in die bergthäler hinunter, wo sie leicht einen hasen .. oder kleine vögel erbeuten Tschudi thierleben 323. 1973 wenn dieselbe summe .. von bankräubern erbeutet würde, würde die empörung keine grenzen kennen Ostermeyer zeitbombe 84.

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Zitationshilfe
„erbeuten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbeuten>, abgerufen am 24.10.2021.

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