Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbfähig, adj.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1596, Zeile 2 [Horlitz, Albrand]
ERBFÄHIG adj.   zuss. mit erbe n. berechtigt, ein erbe anzutreten. rechtlich: ⟨1555⟩ auff und under einander nit erbfähig DRW 3,60. 1598 das auch solche vermeinte ehe .. krafftloß vnd vnbündig, auch die kinder, so darauß erboren wurden, nit ehelich, noch erbfaͤhig sein sollen kirchenordn. Straßb. 349. 1770 obgleich (in Portugal) eine infantin erbfähig ist, so verliert sie doch durch vermählung mit einem ausländer ihr erbrecht Halle staatshist. (1768)2,523. 1926 (Luthers) streit mit den juristen, die seine ehe nicht als gültig und die fünf kinder nicht als erbfähig ansehen wollten Grisar Luthers leben 502. 1976 Duden wb. dt. spr. 2,719a.

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Zitationshilfe
„erbfähig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbf%C3%A4hig>, abgerufen am 28.10.2021.

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