Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbfeindschaft, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1597, Zeile 43 [Horlitz, Albrand]
ERBFEINDSCHAFT f.   mhd. erbevîntschaft. zuss. mit erben vb. oder abl. von erbfeind m. angestammte, seit generationen bestehende feindschaft. vgl. erbfeind m.: ⟨u1300⟩ ein erbe vientschaft/ under im (dem teufel) waz und der menscheit Heinrich v. Hesler apokalypse 6094 DTM. ⟨1537⟩ sins vatters werck hat er (Christus) wol geschafft,/ .. vnnd tragen ab die alt erbfyndschafft kirchenlied 3,590 W. 1651 wie ferner die erbfeindschaft zwischen dem wasser und dem feuer so groß ist Zesen rosen-mând 148. 1821 die eingewurzelte erbfeindschaft, die zwischen ihm (dem russ. volk) und den unterdrückern .. besteht Görres 13,277 Sch. 1934 die gefahr .., durch ihn (kaiserwahl Karls V. 1519) in die burgundisch=französische erbfeindschaft verwickelt zu werden Haller reden 107. 1970 die deutsch-französische annäherung in der ära Adenauer erforderte zunächst den abbau tief eingewurzelter vorstellungen von einer ‘erbfeindschaft’ zwischen beiden völkern Grewe spiel 422.

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Zitationshilfe
„erbfeindschaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbfeindschaft>, abgerufen am 26.10.2021.

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