Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbgang, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1598, Zeile 37 [Horlitz, Albrand]
ERBGANG m.   mhd. erbeganc. mnd. erfganc. zuss. mit erben vb. 1 erbliche berechtigung, erbfolge. rechtlich: u1348/58 meide und ungemante (unverheiratete) wîp vorkouffen wol ir eigen âne ires vormunden urloup, er hab denne einen erbeganc dâ zû zwickauer rechtsb. 132 U. u1505 czwentzig margk, die von .. seynem bruder, nach rechtem erbgange an ym gefallen seyn magdeb. schöffensprüche u. rechtsmitt. VII 1,263 M. 1670 daß die nepotes und neptes ihren eltern im erbgang folgen stadtrechte Eisenach 130 S./D. 1827 bei .. länderzuwachse durch erbgang wurde .. die milde des neuen landesherrn .. in anspruch genommen Jahn verbesserungs-gegenstände 24. 1978 für jüngere personen hängt die chance, auf eine unternehmerposition zu gelangen, .. von der möglichkeit ab, eine firma im erbgang zu übernehmen n. wege arbeitswelt 123 E. 2 vererbungsweise erblicher merkmale. in der genetik: 1922 zum fortkommen (der völker) dient in solchen spätzeiten eine aufrechte gesinnung am wenigsten; den aufrechten mag oft meuchelmord oder verbannung .. gleichsam aus dem erbgang des volkstums entfernen Günther rassenkde 295. 1975 eine ganze reihe von merkmalen .., die beim menschen nach einem genau bekannten erbgang vererbt werden Cramer fortschritt 89.

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Zitationshilfe
„erbgang“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbgang>, abgerufen am 20.10.2021.

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