Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbhuldigung, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1601, Zeile 50 [Albrand]
ERBHULDIGUNG f.   zuss. mit erben vb. daneben auch gleichbedeutendes erbhuldung f. einem erbherren zu leistender treueid, damit verbundener huldigungsakt: ⟨1356⟩ geschech des nicht, so sol die erbhuldigung in irem land tze Obern Beyern vns auch verzogen werden als lang mon. wittelsbac 2,449 W. 1587 alles dasjenig zu thun, das dann getreu gehorsame underthonen iren natürlichen erbherren zu thun pflichtig und schuldig sein sollen und hiemit ein uffrechte, redliche erbhuldigung erstatten württ. ländl. rechtsqu. 2,658. 1715 und hat der pfaltzgraff diese oerter von aller pflicht und huldigung loß gezehlet, und derselben anbefohlen, daß sie dem churfürsten ordentliche erbhuldigung leisten solte Gundling Friderich I. 290. 1896 bei gelegenheit der erbhuldigung in Königsberg .. führte er (general) .. dem neuen herrscher (Friedrich dem Großen) .. das ganze königsberger militär vor Meinecke Boyen 1,23.

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Zitationshilfe
„erbhuldigung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbhuldigung>, abgerufen am 26.10.2021.

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