Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbittlich, adj.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1609, Zeile 32 [Albrand]
ERBITTLICH adj.   abl. von erbitten vb. 1. vgl. unerbittlich adj. bereit, sich erbitten zu lassen, einer bitte nachzugeben: ⟨u1480⟩ ein erbitlich mensch, der zu erbitten ist Melber voc. [Nürnb.o.j.]57a. 1493 ob er in der zyt, da er gewalt vnd eer gehept hat: erbittlich, barmhertzig vnd senfftmuͤtig gewesen sye Riederer rhetoric 29b. 1687 nachdem er mit seinem beutel also geredet, hat er das jenige heraußgezogen, was den harten thürhüter erbittlich machte Mirifanus Gyges 166. ⟨1774⟩ die königinn, welche (als ein frauenzimmer) erbittlichen herzens war Bode Schandi (1776) 6,141. v1803 o stände sie (tür des tempels) den pilgern offen,/ .. erhörung haben wir zu hoffen,/ die göttinn soll erbittlich seyn Gleim s. w. 2,35 K.

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Zitationshilfe
„erbittlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbittlich>, abgerufen am 26.10.2021.

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