Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbittung, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1609, Zeile 45 [Albrand]
ERBITTUNG f.   abl. von erbitten vb. 1 begnadigungs-, freilassungsersuchen: ⟨1470⟩ als er .. angefallen und in ein schwerre gfengknus gfuͤrt und durch kein erbittung ußgelassen Frickart twingherrenstreit 20 S. 2 benachrichtigung, bestellung: 1620 es ist auch die mutter .. so von den jungen vnmündigen kindern einiges erbes gewertig seyn mügen zu erbittung der vormünder .. verbunden landrecht Preussen 2,46. 1658 so werden dabey wider 3. ding erfordert, nemlich die gelegenheit der zeugen, derselben erbittung, und ihr gebührende anzahl Zeiller centuria quaestionum 1,98. 3 bitte um etwas, antrag: 1668 und hat könig Erich 1283 auf erbittung grafen Johannes die freiheit der schonischen markt=besuchung dem sich wider erholenden Hamburg mildest erteilet Höveln Hamb. 55. 1752 die erbittung zu gevatter .. wird wohl auch nicht fürkommen Moser völcker-recht in kriegs-zeiten 17. 1807 die erbittung eines k. k. französischen besitzergreifungskommissärs wünschten serenissimus womöglichst ganz zu vermeiden in: Carl A. v. Weimar polit. brw. 2,417 A.

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Zitationshilfe
„erbittung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbittung>, abgerufen am 22.10.2021.

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