Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbkind, n.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1610, Zeile 77 [Albrand]
ERBKIND n.   mhd. erbekint. mnd. erfkint; mnl. erfkint. zuss. mit erben vb. oder erbe n. erbberechtigter nachkomme: ⟨u1170⟩ di minen willen hant getan:/ .. di haizent minuí (Christi) rechten erbe kint Konrad rolandslied 7696 W. ⟨1314⟩ daz der goͤtliche rat/ mir gnade erzeige ../ umm ein reines erb kint,/ daz erbe miniu lehen/ .. got herre, hilf der herzogin/ daz si nu werde swanger Johann v. Würzburg 212 DTM. ⟨M15.jh.⟩ (kaiser Karl) enbod den lanczhern, das sy des keysers sun zu kunigk nämen, won er wär im wiß und vernufftig gnuog und wer darzuo ein recht erbkind dt. volksb. 119 LV. ⟨1569⟩ ein angewunschter vatter .. muß ime (adoptivkind) zum wenigsten seinn legitimam, so pflichtig, als ob es seinn recht natürlich ehelich erbkindt werd, verlassen wittgensteiner landrecht 109 H.

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Zitationshilfe
„erbkind“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbkind>, abgerufen am 24.10.2021.

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