Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erblichkeit, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1616, Zeile 33 [Rahnenführer]
ERBLICHKEIT f.   abl. von erblich adj. 1 berechtigung zur weitervererbung eines amtes: 1390/1 van synre erflicheit, herkomens ind besess weigen des doymhoifsguetz akten verfassung Köln 1,142 S. 1620 daß die auf dem königreich Böhmen practicierte erblichkeit dem deutschen wahlrecht die augen aufthue dreißigj. krieg 383 O./C. 1704 indeßen soll er sich keiner erblichkeit daran (acker) anmaaßen entscheidungen cölln. konsistorium 214 B. 1837 seitdem durch den salischen Konrad die erblichkeit der lehen ausgesprochen war Havemann gesch. Braunschw. 1,149. 1901 das deutsche reich war ein unteilbares wahlreich. doch ist der gedanke der erblichkeit keineswegs sofort erloschen Brunner grundzüge 115. 1973 daß sie (nationalversammlung) Preußen die verbleibende kleindeutsche lösung durch die erblichkeit des kaisertums annehmbar machte Schlangen demokratie 138. 2 veranlagung, das angeborensein: 1839 die erblichkeit der gestalt im thierreiche und selbst unter den menschen ist auffallend Link propyläen (1836)2,82. ⟨1920⟩ das muß sich auch zeigen, wenn man die erblichkeit pathologischer zustände untersuchen will Correns abh. (1924)1060. ⟨1974⟩ die erblichkeit von verhaltensweisen nachzuweisen Lorenz wirkungsgefüge 184 E.-E.

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Zitationshilfe
„erblichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erblichkeit>, abgerufen am 25.10.2021.

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