Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbmarschall, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1620, Zeile 72 [Rahnenführer]
ERBMARSCHALL m.   zuss. mit erben vb. bis in die 2. hälfte des 17. jhs. überwiegt die form erbmarschalk. inhaber des erblichen hofamts eines marschalls: ⟨1351⟩ das marschalkrecht, daz er vnser erbmarschalk ist von seiner altvordern wegen trier. arch. ergh. 7(1906)4 K. 1442 her Heinrich zu Bappenheim des heiligen romischen richs erbmarschalck Frankf. reichscorr. 2,1,44 J. 1533 künig Ludwig .. machet in (herzog Angis) auch erbmarschalken und pfalzgraven der cron Frankreich Turmair 5,1,69 ak. 1754 daß das ertz=stift Mayntz auch seine erb=beamten hat, nemlich die landgrafen von Hessen, als erb=marschalle Gleichmann gespräche 1,8. 1811 bei rath wurden große überlegungen gepflogen, und es dauerte nicht lange, so zeigte sich der reichsquartiermeister vom erbmarschall abgesendet, um die wohnungen der gesandten und ihres gefolges nach altem herkommen anzuordnen Goethe I 26,287 W. 1907 der großvater .. des dichters Anastasius Grün, war der erbmarschall von Krain, graf Alexander Auersperg in: Grün s. w. 1,15 Sch.

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Zitationshilfe
„erbmarschall“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbmarschall>, abgerufen am 26.10.2021.

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