Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbprinz, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1624, Zeile 58 [Peperkorn]
ERBPRINZ m.   zuss. mit erben vb. anwärter auf eine regentschaft: 1665 nimmermehr soll die welt ein anders erfahren, als daß ich ein mann und der erb=printz von Sizilien sey Stieler printz 6. 1774 der erbprinz hat mir zum abschiede fünf und zwanzig dukaten geschikt Goethe Werther 1,86 ak. 1866 nach ansicht des herrn ministerpräsidenten wäre es die aufgabe der österreichischen verwaltung, .. streng darauf zu wachen, daß der erbprinz als privatmann lebe und behandelt werde qu. dt. politik Österreich 5,1,165 S. 1908 es war wohl der erbprinz Friedrich, der nachmalige könig von Schweden, der ihn (J. S. Bach) hatte kommen lassen Schweitzer Bach 156. 1977 die Badener, kommandiert vom erbprinz Grass butt 459. erstgeborener sohn; scherzhaft: 1840 Louise Eschwege ist in ihrer nähe, auf dem gut ihrer schwester, die einen erbprinzen zur welt gebracht hat W. Grimm unbekannte br. 289 Sch. ⟨1881⟩ die junge frau senatorn wollte mit ihrem erbprinzen auf besuch zu ihren eltern Storm ausgew. w. 3,238 H.

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Zitationshilfe
„erbprinz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbprinz>, abgerufen am 22.10.2021.

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