Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbsache, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1630, Zeile 8 [Peperkorn]
ERBSACHE f.   1 zuss. mit erbe n. erbschaftsangelegenheit -prozeß: ⟨n1455⟩ ap her yme darobir alleyne billich neyn sagen moge vor solliche erbesache schöffenspruchsamml Pössneck 1,29 G. 1775 die sachen einzelner personen und untertanen, gehören nur in so weit hieher, als sie das gemeinschaftliche wolseyn unmittelbar betreffen, z. b. in streitigen erbsachen der regierenden familie Scheidemantel allg. staatsrecht 430. 2 zuss. mit erben vb. ererbter besitz: 1699 sie auch geflißen sein müeßen, .. anfallente vätter- und müeterlich oder anderwertig zuefahlente erbsachen threulich zu versorgen öst. weist. 14,122. 1860 das ist der gegensatz zu dem hohen eigenthumssinn, der sich in dem aberglauben in beziehung auf die erbsachen bekundet Wuttke volksaberglaube 81.

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Zitationshilfe
„erbsache“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbsache>, abgerufen am 22.10.2021.

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