Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbschenk, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1632, Zeile 33 [Peperkorn]
ERBSCHENK m.   zuss. mit erben vb. inhaber des erblichen hofamtes des mundschenken: 1446 Christan von Tehenstain, .. hoffmaister und eribschenkch in Osterreich qu. Wien (1895) I 7,250. ⟨1588⟩ erbschenk des erzstifts Salzburg weist. 6,171 G. ⟨u1600⟩ anno christi 1594. in angehendem diesem jahre hat hertzog Johann Friederich Adam Wussowen, erbschencken, dem die halben gerichte in der stadt Alten-Stettin erblich angehören .., das dorff Lüpzin und etliche korn-hebungen im weit-acker, auch itzt gedachte stettinische gerichte .. einziehen lassen Wedel hausb. 349 LV. ⟨v1696⟩ der erb=land=marschall in Kärndten nahm des fürsten pferd, der erb=schencke den güldnen knopff Ziegler u. K. labyrinth (1701)4b. 1786 sie sind erbküchenmeister und erbschenken des fürstenthums Lüneburg seit den 28sten januar 1624 Meding wappen 1,30. 1811 die reihe traf nun den erbschenken, der zu dem springbrunnen ritt und wein holte Goethe I 26,323 W. ⟨1854⟩ der erbschenk von Kärnten und statthalter der innerösterreichischen lande Keller 18,182 F.

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Zitationshilfe
„erbschenk“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbschenk>, abgerufen am 24.10.2021.

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