Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbschleicherei, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1632, Zeile 70 [Peperkorn]
ERBSCHLEICHEREI f.   abl. von erbschleicher m. versuch, auf unmoralische oder widerrechtliche weise eine hinterlassenschaft zu erlangen: 1850 es (kloster) schickte zugleich im priestergewande denuncianten und spione aus, die nebenbei noch das einträgliche gewerbe der erbschleicherei trieben Nordstein wiener rev. 91. 1889 Plinius berichtet, dass ärzte ihre vertrauensstellung dazu missbrauchten, um erbschleicherei und ehebruch zu treiben Puschmann unterr. 104. ⟨1925⟩ zu dem motiv der erbschleicherei gesellt sich das motiv der rache Klabund nachdicht. (1930)159. 1968 Lamprecht wetterte gegen ehestreit und erbschleicherei Fussenegger pulvermühle 117.

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Zitationshilfe
„erbschleicherei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbschleicherei>, abgerufen am 24.10.2021.

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