Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbstaat, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1635, Zeile 53 [Peperkorn]
ERBSTAAT m.   zuss. mit erben vb. erbliches regierungsgebiet: 1750 ist aber ein solcher erb=staat nicht gantz souverain Moser völcker-recht in fridens-zeiten 74. 1818 zwar haben viele behaupten wollen, daß wahlstaaten nothwendig kraftloser und ebendarum vergänglicher seien, als erbstaaten Krug kreutzu queerzüge 44. 1848 in der Hofburg zu Wien saß er (der kaiser) ruhig, regierte von dort seine erbstaaten Wuttke einheit 37. 1936 teilung des imperiums und umwandlung des deutschen regnums in einen erbstaat schloß ja zudem die gefahr in sich, daß die imperialgewalt an Frankreich kam Heimpel mittelalter (1941)83.

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Zitationshilfe
„erbstaat“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbstaat>, abgerufen am 22.10.2021.

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