Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbung, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1640, Zeile 2 [Peperkorn]
ERBUNG f.   abl. von erben vb. 1 besitzeinweisung; häufig in der wendung erbung und enterbung: ⟨1422⟩ fort en hat offer forsterre und gut, .. kein fremd gericht durch ihren richter off bodden einig gebott, verbott, erffong off enterffong zu thun off zu bescheiden qu. rechtsgesch. rhein. städte, jül. 1,84. ⟨1570⟩ die burgere, so nu forthin erbgueter in dem burgban Siegberg durch kauf an sich erlangen, .. verpflicht und verhaft sein sollen, alsulche erbgueter nach beschehenem kauf und erbung auf die scheffenbuecher .. uberbrengen .. sullen qu. rechtsgesch. rhein. städte, berg. 1,147. 1643 was vor jura von erbungen, contractus und versiglungen erfallen, darab den adlichen scheffen ir gebuhr gesondert und hingelegt ebd. 1,172. 1732 eine erbung wird bezahlet mit 10 mark weist. Rheinprovinz 2,2,37. 2 vererbung, hinterlassung: ⟨1436⟩ güter .. dye uns mit rechter erbung .. anerstarben sind DRW 3,148. 1620 erbungen ohne testament landrecht Preussen 5,56.

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Zitationshilfe
„erbung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbung>, abgerufen am 16.10.2021.

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