Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbvereinigung, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1640, Zeile 56 [Peperkorn]
ERBVEREINIGUNG f.   zuss. mit erben vb. 1 auf dauer geschlossenes bündnis: 1596 Hartwicht hat mit seinem insiegel im tausent dreyhundert vnd sieben vnd neuntzigsten jahr, helffen bekrefftigen die erbuereinigung zwischen graff Albrechten vnd Heinrich, gebruͤdern an einem theil, vnd zwischen hertzog Gerhardt zu Schleßwig am andern theil Engel holst. chr. 2,22. ⟨1619⟩ endlich soll bey nechst künfftigem landtag erwogen und zu end gebracht werden, in waserley gestalt die erbvereinigung mit churfürstl. durchl. vnd andern vmbliegenden ländern vernewert werden solle t. reichs-arch. 5,1,84b L. ⟨1688⟩ was solten sich die Frantzosen darum bekümmern, was die eydgnossen für eine erb=vereinigung mit dem kayser und dem reich haben Freienthal aufwecker (1689)12. 2 wechselseitiger vertrag zwischen regierenden häusern wonach beim aussterben des einen hauses das andere die erbfolge antritt: 1620 welcher (kurfürst zu Sachsen) doch in besserm alter vnd mit der cron Böhmen ohne das in erbvereinigung stehet d. erste post-reuter 29. 1750 einen unvergleichlichen beweiß gibt die nassau=catzenellenbogische erb=vereinigung vom jahr 1607. hiervon an die hand Vetter gedancken 1,235.

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Zitationshilfe
„erbvereinigung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbvereinigung>, abgerufen am 16.10.2021.

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