Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erbvogtei, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1641, Zeile 67 [Peperkorn]
ERBVOGTEI f.   zuss. mit erben vb. vornehmlich österreichisch. erbliche schutzherrschaft: ⟨1308⟩ und schol der selb egenant hof datz Wochaw mein und meiner chind ewig und recht erib vogtai sein ndöst. urkb. (1891)1,222. ⟨1512⟩ das dorf und die leut darin haben nach laut des gotzhaus freihait auch altem herkomen kain erbvogtei öst. weist. 8,141. 1682 die vogteyen sind in unsern oesterreichischen erbländern zweyerley, bet=vogteyen und erb=vogteyen Hohberg georgica 1,45a. 1752 was den gebrauch in Oesterreich anbelanget, kan aus angeführten orth unwidersprechlich erwiesen werden, daß sowohl die geistliche als weltliche schirms=vogtey noch zweyfach zertheilet seyen, nemlich in die erb= und bett=vogtey Greneck theatrum 117. 1834 heut zu tage ist fast jede vogtei eine unbelehnte erbvogtei Helfert kirchenvermögen 1,150.

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Zitationshilfe
„erbvogtei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erbvogtei>, abgerufen am 28.10.2021.

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