Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erdengut, n.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1658, Zeile 34 [Albrand]
ERDENGUT n.   ahd. erdeguot. zuss. mit erde f. C. ahd. vereinzelt bezeugt, sonst erst im nhd., häufig poetisch. irdischer besitz, irdische dinge. oft im plur.: ⟨11.jh.⟩ (diejenigen,) dîe terrena (gl.:) erde-gûot minnont in: Notker 3,2,504 ATB.dr. 1647 erden=gut zerfällt und bricht Gerhardt in: kirchenlied 3,318a F./T. 1788 unsere buchlaeden strotzen von gedichten, romanen .., die leer von allem reitze .. sind, die vielmehr die körperliche wollust, als das höchste erdengut vorstellen nachrichten Schnepfenthal 2,XXIV. 1834 wenn diesem höchsten der erdengüter (dem vaterland) gefahr droht Rinne entstehung 91. 1894 seine bitte an uns, seine kinder ging dahin, doch ja nicht in dem tichten und trachten nach den erdengütern auf= und unterzugehen nachrichten brüder-gemeine 76,186. 1974 angesichts der ungleichen verteilung der erdengüter an die verschiedenen bevölkerungsgruppen Birnbaum achtzig jahre 43.

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Zitationshilfe
„erdengut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erdengut>, abgerufen am 21.10.2021.

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