Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erdenmensch, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1661, Zeile 8 [Albrand]
ERDENMENSCH m.   zuss. mit erde f. bildung auch ohne fugenelement, bes. unter 1, selten mit fugenelement -e-. 1 unterirdischer geist, gnom, kobold: ⟨1529/32⟩ vorzeiten gingen bergleut, ertmenschen do, aber iezt ist es aus (vgl. vorher, s. 148: gnomi, pygmaei) Paracelsus I 14,149 S. 1782 ein .. geschlecht von sehr kleinen erdmenschen .., die man martopeten, .. berstücken, kobolt und unterirdische genannt Bock Ostpreussen 1,111. 2 der auf der erde lebende mensch. zu erde f. C 1: 1612 ich armer staub vnd erden mensch Böhme urschr. 1,186 B. 1772 die sicherheit der erhaltung nimmt also ab, je mehr die ursprünglichen erdemenschen verdoppelt werden Herder 5,137 S. 1964 bald wird der erdenmensch auf der Venus landen Hiller raum 217.

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Zitationshilfe
„erdenmensch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erdenmensch>, abgerufen am 21.10.2021.

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