Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

erdgeruch, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1666, Zeile 67 [Albrand]
ERDGERUCH m.   zuss. mit erde f. A. auch mit fugenelement -en-. würziger, kräftiger geruch nach erde, oft bildlich, ausströmung, ausdruck (gefühlsbetonter) naturverbundenheit: 1700 erden-geruch, m. odore di terra ò terrestre Kramer dict. 1,302b. 1780 dass der porphyr seinen ganzen erdgeruch ausathmete Goethe IV 4,281 W. ⟨1880⟩ sie (die bauwerke) trugen inwendig und auswendig gleichfalls ihr flickwerk und ihre erdgerüche an sich und um sich Raabe 14,23 H. 1906 er (der proletarier) hat den erdgeruch verloren, er hat die konkretheit eingebüßt Sombart proletariat 12. 1966 um ihn (maler) vom odium der heimatmalerei, von erdgeruch und stimmung .. zu befreien zeit 3,15.

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Zitationshilfe
„erdgeruch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/erdgeruch>, abgerufen am 20.10.2021.

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