Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

extrapolation, f.

Fundstelle: Band 8, Spalte 2532, Zeile 54 [Katzmann]
EXTRAPOLATION f.   lehnwort aus frz. extrapolation f. oder engl. extrapolation subst. ‘näherungsweise bestimmung, erschließungbzw. analogiebildung zu interpolation f. 1 erschließung von sachverhalten außerhalb eines (wissenschaftl.) bestimmbaren bereichs aufgrund bekannter, bestimmbarer größen. in mathematisch-naturwissenschaftl. fachsprachen: 1907 wir werden daher extrapolationen im allgemeinen nicht benutzen und in den besonderen fällen, wo sie vorkommen, sie besonders rechtfertigen müssen Ostwald prinzipien 280. 1973 die verfahren werden außerdem oft in ergänzung oder zur prüfung von ergebnissen mathematisch-statistischer extrapolationen angewendet Model absatz 163. 2 erschließung, die in der annahme gleichbleibenden verlaufs auf bekanntem beruht. gehoben: 1952 wenn eine formulierung oft zutrifft, besteht die gefahr unerlaubter extrapolation, einer bedenkenlosen anwendung in fällen, wo die formulierung versagt Krbek unendl. 51. 1978 wieviel energie werden diese menschen dann pro kopf brauchen? .. es erscheint noch immer als eine bescheidene extrapolation, zu sagen: das doppelte oder dreifache des heutigen weltdurchschnitts Weizsäcker deutlichkeit 48.

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Zitationshilfe
„extrapolation“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/extrapolation>, abgerufen am 05.12.2020.

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