Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

fädmen, vb.

Fundstelle: Band 9, Spalte 29, Zeile 46 [Schulz]
FÄDMEN vb.   abl. von faden m. selten; vgl. jüngeres einfädemen vb. vor dem 14. jh. nur in glossen bezeugt. einfädeln, einen faden führen, nähen: 11.jh. neo. nes. neui. filo. las fademon ahd. gl. 3,281,64 S./S. ⟨u1348⟩ do wart im ze versten geben, er soͤlte inen ein nadlun vedmen, dú im in die hant wart gegeben. nu waz der vadem drivaltig Seuse 198 B. 1515 wan ir die nadlen gefedmet haben, so vergessen das nicht, dz ir an dz ander end machen ein knopff, oder ir stechen manchen stich vmb sunst Eulenspiegel 79 HND. 1584 wie solch kind (ohne arme geboren) 20 jar alt worden, hat es .. nadel fedmen .. koͤnnen, welchs viel menschen von jm gesehen Irenaeus de monstris I4a.

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Zitationshilfe
„fädmen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/f%C3%A4dmen>, abgerufen am 03.12.2020.

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