Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

föderativ, adj.

Fundstelle: Band 9, Spalte 717, Zeile 16 [Katzmann]
FÖDERATIV adj.   lehnwort aus frz. fédératif adj. mit angleichung an den lat. stamm foeder‐, vgl. foedus n. bundesmäßig, einen bund betreffend; verbündet. jünger vor allem in bezug auf staatsrechtliche sachverhalte. vgl. föderal adj.: 1787 zu einer zeit als die Griechen noch nicht bis zur höchsten idee von schönheit fortgerückt waren, verlohr die föderative republik der Etruscer freiheit, oder wenigstens ruhe und wohlstand Ramdohr mahlerei 1,41. 1824 da die Schweiz einen zusammengesetzten oder föderativen staat bildet Henke recht 180. 1889 ein parlament aus directen volkswahlen sei unmöglich, weil im widerspruch mit dem föderativen princip Sybel begründung 2,523. 1931 scheinbar ein instrument föderativer staatsbildung, war er (bundesrat) tatsächlich das instrument der preußischen hegemonialstellung Geszler träger 98. 1999 Albaner, Ungarn, .. Kroaten und die angehörigen von dutzenden anderer völkerschaften sehen .. keine zukunft mehr für sich in einem staatsgebilde, das keine föderativen rechtsstrukturen .. kennt spiegel 14,172.

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Zitationshilfe
„föderativ“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/f%C3%B6derativ>, abgerufen am 28.11.2020.

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