Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

fön, m.

Fundstelle: Band 9, Spalte 740, Zeile 25 [Schulz]
FÖN m.   kunstwort in anlehnung an föhn m. das wort wurde 1908 von der AEG aktiengesellschaft angemeldet und am 22.01.1909 als warenname im markenregister des reichspatentamtes eingetragen (114176, altes aktenzeichen e6479). im Duden von 1934 wird erstmals auf den markenschutz hingewiesen, zusammen mit einer differenzierung der graphien von foen und föhn. appellativischer gebrauch hat sich – in weiterhin schwankender schreibung – für die gesamte bezeichnungsklasse der haartrockengeräte durchgesetzt. mit elektrischem heißluftgebläse arbeitender haartrockenapparat: 1929 föhn (heiß zu tal stürzender stürmischer wind; elektr. vorrichtung zum haartrocknen) Duden rechtschreibung 165d. 1934 foen .. (elektrische luftdusche) Duden rechtschreibung 168c. 1965 die D. half ihr mit dem föhn beim haartrocknen Johnson ansichten 112. 2001 Duden dt. universalwb. 562b.

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Zitationshilfe
„fön“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/f%C3%B6n>, abgerufen am 28.11.2020.

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