Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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1fuge, f.

Fundstelle: Band 9, Spalte 1187, Zeile 37 [Bartels]
1FUGE f.   ahd. fuoga, mhd. vuoge. mnd. vōge; mnl. voeg(h)e, nnl. voeg. abl. von fügen vb. formen- und bedeutungszusammenfall mit fug m., das von fuge f. schließlich nicht mehr zu unterscheiden ist. mask. formen fast ausschließlich unter 2, wo sie überwiegen; nach dem 17. jh. fast nur noch in verbindungen wie mit gutem fug, mit fug und recht (2 c). im plur. sind fem. und mask. formen nicht zu unterscheiden. 1 verbindung. a stelle, an der zwei teile entstehungsbedingt aneinanderstoßen; verbindungs‐, nahtstelle; auch spalte: ⟨v1022⟩ aber dîe mittinâ dero boumo dîe gehullen an iro fûoginôn Notker 2,25 ATB. ⟨E12.jh.⟩ mache wir ein tůrm von ciegele und bestriche wir die vůge mit einer slachte erden die heizet bitůmen altdt. pred. 1,100 Sch. ⟨u1210⟩ ein wafenroc wart dar getragen,/ der was ../ mit drihen in den spelten/ zen vuogen und zen velten/ .. in vremedem prise bedaht Gottfried 46556 R. ⟨u1300⟩ der stein den an den vugen/ die buwenden vorslugen,/ der ist von gotes orden/ zu winkelsteine worden Heinrich v. Hesler apokalypse 18445 DTM. ⟨u1410/33⟩ daz schiff ist reyn/ vnd gantz an allen fůgen Muskatblüt 19,15 G. ⟨1500⟩ die selbigen fůgen sollent vermacht werden mit einem teiglin oder mit luto sapientie Brunschwig de arte distillandi (1512)21c. 1579 derselbigen fuge kan man auch mit gedachtem kleister sapientiae vermachen Sebiz feldbau 406. 1645 di wände sein .. so künstlich, daß man im geringsten keine fugen dahr=an märken kan Zesen Rosemund 160 HND. 1678 nach verfliessung solcher 12. stunden sollen die fugen und der darauff geschmierte leim .. angefeucht und benezt werden Geiszler Neri 99. 1726 die fugen der zünd=röhren müssen aufs beste mit töpfferleim .. überwunden werden Fleming soldat 692b. 1769 leget 8 backsteine dergestalt auf der breiten seite zum grunde des ofens, daß keine fuge die andere trift Suckow scheidekunst 172. 1827 der deckel des schmuckkästchens .. war durch den sturz vom tische aus den fugen gewichen Grillparzer I 13,23 S. 1874 der eisige nordsturm blies mit ungestüm durch die fugen unserer breterwände Schliemann alterthümer 184. 1933 sie gingen auf einem .. plattenweg, in dessen fugen kleines gras sproßte Schnack Klick 85. 1995 der .. stahlbeton ist marode, feuchtigkeit ist in seine fugen gedrungen frankf. allg. ztg. 265,39. b innerer zusammenhalt, das innerste. nur im plur.: 1783 wer seinen nebenmenschen davon (logische beweise) unterrichten will, muß .. die begriffe .. seinem lehrling stückweise so lange vorhalten, bis sein innerer sinn ihre fugen und verbindungen wahrnimmt Mendelssohn Jerusalem 2,35. 1846 unser stolz auf vaterland und volk ist in seinen innersten fugen gelähmt Mügge streifzüge 1,13. 1879 der tilsiter bund war .. durch die frivole ländergier bereits in seinen fugen erschüttert Treitschke dt. gesch. 1,323. 1931 das gebäude der deutschen gesamtwirtschaft kracht in allen fugen blut u. boden 146 K./Sch. 1997 das .. wort vom ‘sicherstellungsauftrag’ .. ist in einem sozialstaat, der in allen fugen kracht, .. tief in ironie getaucht frankf. allg. ztg. 144,1. in der verbindung aus den fugen geraten, bringen o. ä. aus dem gleichgewicht kommen, jeden halt verlieren: 1789 daher kam es auch, daß das thierchen mit einer solchen colic und bauchgrimmchen überfallen wurde, wodurch die verdauung beinahe aus ihren fugen gekommen wäre chr. Berl. 2,394. ⟨1830⟩ so gerieth sein geist .. dermaßen aus den fugen, daß er anfälle von wuth und raserei bekam Waiblinger ges. w. (1839)3,235. 1859 vielleicht ist sogar der aus den fugen gebrachte staat nicht wieder in irgend eine bleibende ordnung zu bringen Mohl staatswiss. 165. ⟨1917⟩ ja, ist denn die welt aus den fugen? wo kämen wir denn da hin? Tucholsky 1,262 G.‐T./R. 1998 mit der deutschen wiedervereinigung ist dieses recht am privateigentum aus den fugen geraten frankf. allg. ztg. 24,11. 2 das richtige, passende, zulässige. in verbindungen wie mit fug(e) in adv. funktion scheint oft nur eine positive verstärkung vorzuliegen, so daß die abgrenzung der einzelnen bedeutungen bisweilen unklar ist. der plur. ist selten und seit mitte des 17. jhs. nicht mehr bezeugt. nach dem 17. jh. auslaufend; gegenwartssprachlich nur noch in der bedeutung c. a schicklichkeit, anstand; untadeliges verhalten. letztbeleg archaisierend: ⟨u1147⟩ ir gelîche newart nie nehaine,/ diu mit sô getâner vuoge/ ir lait truoge kaiserchr. 1612 MGH. ⟨u1240/50⟩ wip unde win/ .. machent ungehorsam,/ si leident kiusche unde scham,/ zuht, warheit unde fuoge/ und ander tugende gnuoge Stricker bispelreden 134,69 Sch. ⟨hs.u1310/30⟩ swenne iht leides mir geschiht,/ mit fuoge ichz tougenlîchen trage Reinmar 31191,37 MF. 1441 wan wa man er und fuog wil han,/ da muos er allweg dannen gan teufels netz 6185 LV. 1526 wann ainer oder aine jres glimpfs, eeren oder fuegen beschuldigt wirdet, das soll allweg durch die richter .. offenlich gehoͤrt .. werden tirol. landesordn. g6a. ⟨1592⟩ unsere kirchendiener werden sich daraus ihres fugs und unfugs leichter zu weisen .. haben schles. kirchenordn. 85 J./Sch. 1625 sechs hundert viertzig fünff vnd trug/ die cron viertzehen jahr mit fug Kleinlawel straßb. chr. 10. 1841 das war ein ritter noch mit fug,/ der wie ein heiß gewitter/ die knechte vor sich niederschlug Herwegh ged. eines lebendigen 65. b fähigkeit, geschicklichkeit; auch kunstfertigkeit: ⟨u1147⟩ diu rede ist ze nihte guot,/ si nehât nehaine vuoge kaiserchr. 12143 MGH. ⟨u1220⟩ der fuogen hâten sie sô vil/ daz ir witze wâren/ unglîch sô vil jâren Fleck Flore 618 S. ⟨u1330/40⟩ der (thron) was von helffenbain gar klůg/ geziert schon mitt aller fůg/ und was mit gold gezieret Konrad v. Helmsdorf 570 DTM. ⟨1473/8⟩ man lert in mennger hannde spil,/ zw aller fůg wiellt er ye schoͤner tugent Füetrer Poytislier 68,7 ATB. 1535 so bald Cyrus diß verlesen, hat er jm ernstlich nachgedacht, mit was fuͤgen vnd listen er die Persier zů abfallung raitzen moͤcht Boner Herodot 25b. ⟨1567⟩ der ist zuhalten weiß vnd klug,/ der seinen schaden all mit fug/ vermeiden kan Hellbach Grobianus (1572)75a. 1613 sind doch mein ermel weit genug,/ vnd das wammes gemacht mit fug,/ ihr solt all kriechen hinder mich Rinckart ritter 63 HND. 1642 sie schafft zu hauß mit fug,/ ihm arbeit allgenug Voigtländer oden 1,19. 1705 welch rauh und wildes volck, welch ungepflügtes land/ weiß deiner pfeile sich mit fuge zu erwehren? Linde galante ged. 95. 1752 denn öffnet die natur sich gern den schärfern blicken,/ und zeigt euch bau und fug von ihren meisterstücken Wieland natur 140. c berechtigung, befugnis; auch zuständigkeit. häufig und nach dem 17. jh. ausschließlich in verbindungen wie mit gutem fug, mit fug und recht. hauptgebrauch vom 15.–17. jh.: ⟨u1194⟩ durch die vrouwen die ir minnent/ so ensult ir mich des niht verdagen,/ swaz ir mir mit fuoge meget gesagen Ulrich v. Zazikhoven 520 H. 1275 so svin wir vnd her Herman von Boͮnstetten der tegedinge gewaltic sin gegin gelimpfe vnd gegin fv̊ge corp. altdt. originalurk. 1,246 W. ⟨1314⟩ so toͤtet ir mit fůgen/ disen jungen herren Johann v. Würzburg 5516 DTM. n1416 wen auch alsdann ain solch kind .. mit gutm fueg auß dem land zug und sein gleichen tail unbekomert underm gotshaus ligen ließ, so sollen desselben nächst erben solhen tail .. nit verkumern öst. weist. 14,524. 1521 er hat kein fůg noch ursach gehabt, dich zů bannen Bucer I 1,407 S. 1598 so sollen die staͤnde fug vnd macht haben, einen andern an seine statt zu setzen Chytraeus, Sachssen chr. (1596)2,387. 1627 diese abweichung aber ist wider fug vnnd recht geschehen Ensz fama 55b. 1683 also können wir mit guter fug diener gottes auff erden .. genennet werden Cervantes, don Qvixote 1,117. ⟨1720⟩ wer will mit fug und recht denselben artzt verdammen,/ der nach den krancken geht! Rambach poesien (1734)233. 1765 so hat jedes raths=glied fug, das geschäfte für den grossen rath zu ziehen Fäsi staats-beschr. 1,269. ⟨1829⟩ die pietisten haben dir Berlin verpönt/ mit fug und recht Platen 10,156 K./P. 1858 man darf der polnischen nation mit gutem fug zu ihrem gegenwärtigen lieblinge gratuliren Bülow br. 3,238 B. 1931 ‘gesamtkunstwerk’ hat mit fug Richard Wagner diesen religionsersatz genannt Rosenstock rev. 432. 1998 die gefälligkeitsmediziner, die .. das doping dosieren und kontrollieren, können künftig mit fug und recht offizielle anerkennung fordern frankf. allg. ztg. 172,26. d günstige gelegenheit, passender ort: ⟨u1195⟩ nû sprâchen si alle gelîche,/ beide arme und rîche,/ ez wære ein michel vuoge Hartmann Heinrich 101511 ATB. ⟨1225/30⟩ nû suochte er manege zît die stunt,/ wenn im diu vuoge würde kunt,/ daz er im nâch dem willen sîn/ mit guoter lêre tæte schîn/ von dem gelouben etwaz Rudolf v. Ems Barlaam 139,20 P. ⟨E14.jh.⟩ das wil ich warten wol,/ wann es fuge vnd zit mag haben,/ vnd wil auch selber dir das sagen 7 meister 160,21 K. 15.jh.? daß düecht mich, es wer unser fuog./ ich fundi hilf und rad gnuog,/ und fillicht me, dan dus bii dir fastnachtsp. 2,837 LV. 1519 Judith mit scham ersucht ein fůg,/ biß sy zů letst das houpt abschlůg/ Holoferne, irem findt Murner 5,22 Sch. 1568 von der herrlicher stadt Venedien kundt man viel sagen, wenn es besser fug vnd plats hett Fabricius chr. 38b. 1633 wer diesen trost recht fast,/ .. ist lustig vnd erfrewt/ wo daß er sehen kan fug vnd gelegenheit/ von hinnen weg zu ziehn Opitz trost ged. 94. ⟨u1663/5⟩ welches die Schweden .. nicht dergleichen gethan, alss ob sie es gemerket, sondern auff gutten fug vndt gelegentheit gesehen font. rer. austr. I 3,248. e wille, wunsch. bezeugungsschwerpunkt im 15. und 16. jh.: ⟨1.h13.jh.⟩ si was dem armen vil bereit,/ dem rîchen hêrrn ze vuoge gute frau 155 S. 1342 des ersten, daz ein conmentiůr mit der brůder rat sol und mag setzen und entsetzen nach sinem fůg und willen obrhein. stadtrechte I 131. 15.jh. man gab in allen speis genug,/ essen und trinken jeder man nach seinem fug Lorengel 204,5 S. 1539 und wenn sie stirbt, das ist mein fug,/ so denck, begrab sie neben mich Ackermann/V. dr. 29 LV. ⟨1578⟩ das solches verboth alßbald .. außgefürt werden solle, damit der außländer wider fueg nicht aufgehalten werde öst. weist. 14,145. 1642 die wehr vnd waffen tragen,/ erleiden sonn’ vnd frost, stärckt nicht der wasserkrug,/ für sie gehöret wein, der giebt zu thaten fug Tscherning früling 100.

2fuge, f.

Fundstelle: Band 9, Spalte 1189, Zeile 50 [Bartels]
2FUGE f.   lehnwort aus it. fuga f. bis ins 18. jh. auch in latinisierter form. wechselgesang; jünger mehrstimmiger, kontrapunktischer musikalischer satz, bei dem ein thema nacheinander in allen stimmen durchgeführt wird: 1609 ihr gesang ist auff gut choral gerichtet, also das sie .. alle leichtfertige fugen vnd coloraturen meiden Olorinus martinsganß 43. 1683 wo ich ehedessen gesungen und aufgespielet habe, da muß ich anitzo pausiren, die neuen coloraturen und fugen die gelten allein Beer sommer-täge 73 HND. 1708 fantasia .. ist, wenn einer nach seinen eigenen gefallen eine fugam zu tractiren vor sich nimmt Walther praecepta 46 B. 1762 die orgel ist bey kirchensachen, wegen der fugen, starken chöre, und überhaupt der bindung wegen unentbehrlich Bach clavier 2,1 faks. 1802 der könig .. äußerte nun .. den wunsch, auch eine fuge mit 6 obligaten stimmen zu hören Forkel Bach 10. 1857 bei Landsberg ist .. morgen konzert, wir singen bachsche fugen, einen chor aus Alceste usw. Feuerbach br. an seine mutter 1,462 K./U.‐B. ⟨1936⟩ ich .. bat sie, jene toccata und fuge in c‐dur .. noch einmal zu spielen Zuckmayer ges. w. (1960)2,189. 1995 gleichwohl ist es unsinnig, .. die fuge als ‘form, die Verdi zuwider war’, zu bezeichnen frankf. allg. ztg. 86,L16.

fügen, vb.

Fundstelle: Band 9, Spalte 1189, Zeile 70 [Bartels]
FÜGEN vb.   ahd. fuogen, mhd. vüegen, vuogen. as. fōgian, mnd. vȫgen; mnl. nnl. voegen; afrs. fōgia; ae. fēgan, me. feien, ne. fay werden zur idg. wz. *pak̑- ‘festmachen’ (vgl. LIV 2461 *peh2k̑- ‘festmachen’) gestellt. bis ins 17. jh. md. auch in der form fugen. häufig reflexiv. 1 in verbindung bringen. a verbinden, einpassen; auch hinzufügen: 863/71 nu scal geist miner, mit selu gifuagter,/ .. druhtinan diuren Otfrid I 7,3 E. ⟨v1022⟩ an einen lapidem angularem der zuêne parietes fûoget Notker 3,1,306 ATB. ⟨u1120/30⟩ obe den rippen zẘ schulter likkent,/ an die fůgent sich die arm milst. genesis 6,26 D. ⟨E13.jh.⟩ swenne die (schlange) vornimet daz si der goukelere wil uz irme gemache zihen, so vůget sie ein ore zu der erden und stekket den zagel in daz andere ore altdt. pred. 1,33 Sch. hs.2.h14.jh. dy stat hot dry groze steyn bruckin, di czu beydin endin sint gevugit in di stat mure Marco Polo 48 DTM. u1466 vnd zwů seugent kú den do nit ist aufgelegt daz ioch die fúgt fúr den wagen 1. dt. bibel 5,29 LV. ⟨1518⟩ deßgleichen ists auch hoflich zů bawen da sich der flach gang .. auff denn steenden ganck fuͤgt bergwerck vnd probir buͤchl. (1533)C1a. 1573 darnach fuͤg die buͤchs gar eben an den anstoß Fronsperger kriegßb. (1566)2,174b. 1628 wann sechs gleiche quadrat zu cörperlichen winckeln richtig gefügt, wird ein cubus daraus H. Hofmann Euclides 131. ⟨v1678⟩ wer das tocht in der lampe fein zu fügen .. weiß; .. der schaft, daß ihr liecht gleichsam länger lebet Butschky rosen-thal (1679)75. u1728 allein diß gienge ja noch mit, wenn man sich ließ begnügen/ an dem, daß eigne laster man stets will zu neuen fügen Sporck streitged. 80 K. 1779 schlüßlich füge man noch zu allen guten eigenschaften eine unbestechliche verschwiegenheit d. flammende stern 2,145. 1822 indessen wird doch wieder ein schöner gebäudetheil an die vorhandenen wartesteine gefügt .. werden Goethe IV 36,142 W. 1879 woher die zeit nehmen, aeste zu einer leiter zu fügen? Vischer auch einer 1,299. ⟨1919⟩ vor mir war die kiste, brett fest an brett gefügt Kafka erz. [1946]187. 1979 so wird ein block neben den anderen gefügt süddt. ztg. 152,XI. 2004 auch wenn der plot mitunter etwas konstruiert wirkt, fügt sich doch ein teilchen perfekt ins andere und ergibt ein stimmiges ganzes hess. allg. (Kassel) 202, fernsehen. in eine beziehung treten (lassen), vereinen. bildhaft. nach dem 17. jh. selten: 863/71 ir sculut ../ zi druhtine iuih fuagen Otfrid II 16,24 E. ⟨u1160⟩ si wirt ime gefv̊ge[t] als ein brût st. trudperter hohes lied 13,6 M. ⟨1240/50⟩ ich wil ein wip dir fuͤgen/ der dich wol mag genuͤgen Ulrich v. Türheim Rennewart 28695 DTM. ⟨M14.jh.⟩ also hatte ich alle daz israhelische huys und alle daz huys Juda an mich gevuget, spricht der herre Cranc 99 Z. ⟨1.h15.jh.⟩ so wölt ich mich an dich smuken/ und dich an min hertz fruntlich truken/ und fügen in die sele min Christus u. minnende seele 2,1842 B. 1510 würckendes leben ist .. üben werk der barmhertzikait vnnd ander tugent die den menschen zů got fügen granatapfel G3d. ⟨v1597⟩ o süess umbfangen, süess und gschertzigs kriegen,/ da mund mit mund und hertz mit hertz sich fiegen Schallenberg 150 LV. 1642 so komm nun dein begnügen/ vmbschließ’ auch dieses paar/ zu eintracht immerdar,/ die ehlich jetzt sich fügen! ged. königsb. dichterkreis 166 HND. ⟨v1683⟩ durch ihren (Venus) süssen reitz wird jeder fisch verliebt./ die muschel fügt zur muschel sich Lohenstein Arminius (1689)1,1198b. ⟨v1747⟩ so bleibet dieses festgestellt,/ daß gott ../ geschlechter zu dem zweck getheilt, um selbige, mit lust, zu fügen Brockes vergnügen 9(1748)227. 1790 wo manch gutes herz sich zu dir fügte,/ manches freundes arm sich um dich schmiegte,/ mancher fühlende sich an dich hing Kosegarten rhapsodieen 1,146. 1810 was gott fügt, heißt es, soll der mensch nicht scheiden Kleist Käthchen 190. ⟨1939⟩ es teilt uns, die wir gefügt und eins waren Schenk schatten (1948)176. 1995 in den meisten der .. fachbereiche ist die zahl der studenten viel zu groß, als daß sich dort in einer akademischen glücksgemeinschaft forschung und lehre zur einheit fügten frankf. allg. ztg. 236/41,1. b (durch verbinden einzelner teile) etwas schaffen; auch bewerkstelligen: 863/71 sie (Griechen und Römer) machont iz (schriftwerk) so rehtaz joh so filu slehtaz,/ iz ist gifuagit al in ein Otfrid I 1,16 E. ⟨1060/5⟩ dannen ist mêre gescriben, daz wil ich uberheven./ der iz baz fuoget der mag dannen lesen genûge wiener genesis 2880 S. ⟨n1190⟩ gefuget was daz gewant/ mit .. liste Herbort 8472 F. ⟨1230/50⟩ want dû bis allerweldich inde gût, ô allir sûverlîchiste, dû de scheppes inde vûges alle dinc rede 15 grade 148 D. ⟨14.jh.⟩ gefügett und geschmitt vin,/ ir schiltt on arge pin/ von kainer hande schwerten göttweiger trojanerkrieg 16225 DTM. hs.15.jh. werder göt, mir beschoͤr/ krafft und macht, daß ich es fuͤg/ und diße ere wider bringen muͤg mhd. minnereden I 1,1751 DTM. 1585 auff das der baw auff dieser erd/ gefuͤget vnd vollendet werd Ringwaldt warheit 154. 1641 wie man eine teutsche .. rede fügen solte und müsse Schottel sprachkunst 12. 1674 es haben gleichwohl doch die rohen vers auch zier/ und sind gar fein gefügt Adami Persius C3b. 1752 aus stäubchen ohne geist fügt die gemeine zunft/ die ganze körperwelt Wieland natur 57. 1806 das ganze ist im romanensinne geschickt genug aufgebaut und gefügt Goethe I 40,378 W. 1896 zwei zimmerleute fügen aus den kiefern/ .. drei plumpe, rohbehaune, kurze kreuze Liliencron Poggfred 82. ⟨1945⟩ von allen quaderfest gefügten mauern/ .. wird wenig bleiben in der zeiten blitz Haushofer sonette (1947)42. 1993 es könne jetzt .. eine personelle konstellation gefügt werden, die über den termin der nächsten bundestagswahl hinaus bestand hätte frankf. allg. ztg. 102/18,1. 2 sich (zu jmdm.) begeben, kommen. bezeugungsschwerpunkt im 15./16. jh.: 863/71 nist .. ther geist joh wazar nan nirbere,/ ther sconi sina irluage, thaz er sih thara fuage Otfrid II 12,32 E. ⟨u1194⟩ nu er urloubes bat,/ dô fuogt er sich an sölhe stat Ulrich v. Zazikhoven 308 H. hs.M13.jh. nieman vnder den brůdern sol sih zeim fuͤgen regula st. Benedicti 145 S. ⟨M14.jh.⟩ fuge dich zu disem wagen cod. tepl. 3,37 K. 1478 dornoch szo fugete sich seyne konigliche maiestat kegen Breszke acten ständetage Preussen 1,437 Th. u1535 nach langem, grusamen rumplen füeget er sich in des brůders zell Stumpf schweizerchr. 1,85 G. 1580 etliche fuͤgten sich in die schiff, deren ein grosses vntergienge Wurstisen baßler chr. 484. 1619 vnd all die jhr mit arbeit schwer/ beladen seyd, fügt euch zu mir Schnurr calendariolvm 88. 1666 er segnete sein kind und füget sich nach hauß Neumark lustgarten 111. 1729 gott gebe, meinen wunsch vollkömmlich zu vergnügen,/ daß auch Montanzier sich mag zu ihnen fügen Abel sat. ged. 1,173. 1783 nach der abergläubischen ueberlieferung haben einst die pferdejungen .. charten gespielet, zu welchen sich derselbe gesellschafter .. gefüget und eine zeit lang mitgespielet Bock Ostpreussen (1782)2,384. 1800 mich treibt mein unglück, mich zu euch zu fügen:/ ein fremd und fliehend mädchen komm’ ich her Tasso, Jerusalem 1,113. 3 anpassen; auch nachgeben, sich beugen. überwiegend und jünger ausschließlich reflexiv. bis mitte des 18. jhs. selten, hauptgebrauch seit dem 19. jh.: ⟨v1022⟩ kot habet alle zîte gezeichenet unde gefûoget ze iro ambahten Notker 1,1,50 ATB. ⟨u1180⟩ man sagit von dûtscher zungen,/ siu sî unbetwungen,/ ze vôgene herte Pilatus 3 W. ⟨E13.jh.⟩ dar umme soltu dich, mensche, vůgen in den heligen lichnam der cristenheit altdt. pred. 1,72 Sch. 1370 geschehe aber, daz einer stat under uns zwein stetten nuͥt fůgte dar in ze komende, die mag hie usse beliben urkb. Basel 4,325 W. 1489 so mag richter und ratt das gericht oder der ratt aufsagen und desgleichs in di gemain hinwider, ob in die weiter nit fuegen wolten öst. weist. 14,361. ⟨1550⟩ das gtier nimt mit, was irdisch ist,/ der tugend ist der himmel grüst./ wer erbar lebt, dem fügt er sich schausp. 16. jh. 1,186 T. 1604 ire e. f. d. .. gebieten einem yedem, .. sich dar nach zu richten vnd zu fügen belägerung Ostende 1,C1a. 1663 sie wollen in unterthänigster devotion .. das ihrige thun, damit .. sr. ch. d. unterthänigst gefüget und nachgegeben werden urk. u. actenstücke Friedrich W. v. Brandenburg 16,1,354. 1732 ich muß mich auch zu eurem opfer fügen,/ um mit gesammter hand die feyer zu vergnügen poesie d. Niedersachsen 4,171 W./K. 1779 auch ihrem hasse will ich mich fügen Sturz schr. 1,151. 1829 er hält sie schon längere zeit eingesperrt, damit sie sich seinem willen füge Frühling phantasiegemälde 191. 1865 schon nach sehr kurzer zeit fügt es (das wildpferd) sich unter die gewalt des menschen Brehm thierleben (1864)2,337. 1919 jede bewegung muß der norm sich fügen Salis kunst d. Griechen 57. 1971 die masse der bevölkerung aber .. fügte sich den neuen ordnungen und anordnungen der behörden widerspruchslos Schmölders untertan 106. 2004 entweder fügen sie (mädchen) sich dem elterlichen wunsch, oder sie verlassen ihr elternhaus hess. allg. (Kassel) 218, fernsehen. sich in eine situation o. ä. fügen hinnehmen, akzeptieren: 1775 wenn ein weib menschenverstand hat, kann sie sich in alles fügen Goethe jugendw. 2,95 ak. 1846 die unglückliche fügt sich zuletzt in ihr verderben Dronke Berl. 1,32. 1893 schweigend und uns mit gleichmuth in unser schicksal fügend, gingen wir .. vorwärts Hassert reise 183. ⟨1934/51⟩ dann fügte er sich mit einem ‘in gottes namen’ ins harte schicksal Broch versucher (Zür.o.j.)158. 1997 die tschechische nationalbank hat sich ins nun unvermeidbare fügen und die krone abwerten müssen frankf. allg. ztg. 121,17. 4 geschehen (lassen). a bewirken, bestimmen; auch geben, gewähren. häufig bezogen auf den einfluß einer höheren macht. hauptgebrauch bis ins 15. jh., gegenwartssprachlich veraltend: ⟨1060/5⟩ iz .. was ave gotes wille,/ der daz fuochte daz mich der chunich ze vater hiete wiener genesis 2440 S. ⟨E12.jh.⟩ unser herre Jesus Christus der vůgetiz also, daz Herodes betrogen wart altdt. pred. 1,90 Sch. ⟨1283/9⟩ dâ vuogt der nebel daz,/ daz manz mit swerten endet in dem strîte Lohengrin 2789 C. ⟨n1345⟩ mîn gemahel, war an lac dîn genüege,/ sît dir niht gnüegt waz ich dir füege? erlösung 16,916 B. 1438 got fuge alle ding zu dem besten Frankf. reichscorr. 1,463 J. 1523/4 laß sie von fasten sagen, was sie wollen, iß du, was dyr got fůgt flugschr. ref. 1,152 C. 1599 aber gott fuͤgte es also, das sie den weg nicht kamen Waissel chr. preuss. hist. 177b. 1642 die liebe kan es fügen,/ daß man süss von sawer macht Voigtländer oden 1,24. 1676 das glück fügete es eben, daß ein starcker hirsch mit grosser furi in den strom setzte Happel Toroan 68. 1708 so füget es der wechsel meiner triebe,/ daß ich itzt einen schönen jüngling liebe Feind ged. 1,515. 1786 wenn nicht gott eine aenderung der gemüther füge, sehe er wohl, daß alles wolle zu scheitern gehen M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen (1778)7,23. 1812 das schicksal .. fügte es daß diese verruchte that sinnlos ausgeführt ward Niebuhr röm. gesch. (1811)2,130. ⟨1852⟩ gott hat es also gefügt Holtei erz. schr. (1861)12,136. 1920 ich war überzeugt, daß er ein ganzer Georg wäre, wenn das schicksal es so fügen sollte Winnig frührot 55. 1994 die .. rotation hat es gefügt, daß .. der vorsitz dem repräsentanten der Hutu-regierung von Ruanda zufällt frankf. allg. ztg. 152,8. in der verbindung zu wissen, erkennen fügen kundtun; oft als formelhafte wendung zu beginn eines edikts o. ä. nach dem 18. jh. selten: 1454 und füge uwirn gnaden zu wissin, das ich von gnadin des almechtigin gots gesund unde wolmoginde ben privatbr. d. ma. 1,54 S. 1522 ich .. füg euch zw vernemen wie ich glauplich bericht Cronberg 83 HND. ⟨1553/4⟩ ich fuege euch zu wissen, daß ich ufm weg nach Coburg von zweien landsknechten .. geschlagen, geplundert und gefenglich angenommen bin worden qu. Kulmbach 43 M. 1605 hiebeneben fugen wir euch auch zu wißen, das unser advocat Lucas Gaulraf .. gar plötzlich mit todte abgangenn acta brand. 1,211 K. 1670 daß beides nuhn geschehen,/ das füge ich euch aus ehr=gebühr zuwissen Dedekind schau-sp. 1,B3b. 1730 wir August Wilhelm, hertzog zu Braunschweig und Lüneburg etc., fügen hiemit jedermänniglich zu wissen: .. d. neueste v. gestern 2,246 B. 1756 es wird dem publico hiedurch zu wissen gefüget, daß .. diejenige, welche lust haben mögten, .. sich bey der krieges= und domainen=cammer dieserhalb melden können ost-fries. anzeigen 234. 1815 Friderich, von gottes gnaden, könig von Württemberg, souveräner herzog in Schwaben .. fügen zu wissen: .. Winter majestäts-verbrechen 243. 1850 wir Friedrich Wilhelm von gottes gnaden, könig von Preußen etc. etc. thun kund und fügen zu wissen, daß wir .. die verfassung in uebereinstimmung mit beiden kammern endgültig festgestellt haben dok. verfassungsgesch. 1,401 H. b in der verbindung sich fügen es geschieht, es ergibt sich (schicksalhaft): ⟨1160/70⟩ eins tages fuogt sich das,/ das Pilipus ob dem tische sas Lamprecht Alexander B 315 K. ⟨2.h13.jh.⟩ nu sehent wie wol sich dis fuͤget! st. georgener prediger 189 DTM. 1331/6 nu seit uns dis mere kürzlich,/ daz des selben tages fuegete sich,/ .. daz Parzifal sich do schiet/ von künig Artuse zuo Joflanz Wisse/Colin 314 Sch. u1450/68 item es ist ze wißen, warumb sich der feindlich krieg zwischen der zwai fürsten obgenant erhept und gefüegt hat (Augsb.) chr. dt. städte 5,166. 1522 es fügt sich das zwo oder drei kellerin mit kinden wurden gon Pauli schimpf 139 LV. 1566 wie nun das badt am bösten, füegt sich, das etlich pauren und kriegsleut an der britternen wandt sassen zimmer. chr. 24,11 B. ⟨v1605⟩ wir hoffen, das werd sich schon fügen Ayrer d. ä. 3,1492 LV. 1668 mir fällt .. eine recht werckliche geschicht ein, welche sich ungefähr um das jahr 1069 .. soll gefügt haben Francisci lust-garten 100a. 1731 es fügte sich aber, daß eben denselben abend zween reisende capuciner in diesen wirths hause ihr nacht=lager nahmen Graben sagen 76 P. 1784 es fügt sich oft, daß ein arzt den andern um seinen beyrath bitten muß Stark politik 103. 1811 dem herrn von Ringstetten wär’ es freylich lieber gewesen, wenn sich alles an diesem tage anders gefügt hätte Fouqué Undine (1816)87. 1866 es kann sich auch fügen, daß wir hier detachirt bleiben Stern hist. nov. 130. 1928 siehst du, alles fügt sich so freundlich Hausmann Lampioon 101. 1993 das zittern sei durch ein glas bier zu beheben. das beruhigt und fügt sich wundersam frankf. allg. ztg. 184,21. 5 zufügen, bereiten. seit dem 16. jh. auslaufender gebrauch: ⟨u1185⟩ diu minne rîchsete under in/ und vuocte in grôzen ungemach Hartmann Erec 31860 ATB. ⟨1247/75⟩ si lîdet alter unde frost,/ durst, hunger, siechtagen,/ ir selbes schult hât ir gefüeget langez ungemach Friedrich v. Sonnenburg 83 Z. u1300 Jesus ist so gewaltic/ noch hiute an den werchen siͤn,/ daz fuͤget meinem hercen pein Gundacker 4084 DTM. ⟨1474⟩ der anfang der gerechtigkait sey, .. yederman zů nutz vnd frummen komen vnd niemant schaden fuͤgen Eyb spiegel (1511)103b. 1513 wo unserm g. herrn umb die gefugten schmach .. kain abtrag vom widertail beschehen wurd in: Pirckheimer brw. 2,260 R. 1571 damit sie dieser lieblichen kunst .. nicht vnuerstandt, vnkunst, verachtung, spott vnd hon, zumessen vnd fuͤgen Puschman meistergesang 18 HND. ⟨v1605⟩ die christen in dem gantzen land/ fügen Machomet grose schand Ayrer d. ä. 3,1860 LV. 1823 der gott der niederdrückt und hebt,/ der leiden fügt und tröstung auch Goethe I 3,208 W. 6 gefallen, nützen. nach dem 16. jh. auslaufender gebrauch: hs.A13.jh. nû minne, reiniu minnerin,/ dîn minne fuoget nieman baz,/ hie ist rehter minnen gewin Engelbirn 114 Sch. hs.M14.jh. Kayphas/ .. sprach: ‘iz fuget baz daz Jhesus sterbe,/ den daz volk allis vorterbe’ evangelistar 1,75 F. ⟨1487⟩ item so behelt ime der rade die macht diese artickel zu meren zu myndern ab vnd zu zu setzen wie im fugt vnd eben ist arch. Frankf. gesch., n. f. 2,223. 1509 er aß vnd trank frů oder spat, wie ym das fuͤget vnd was sein sach richtig Fortunatus 75 HND. 1567 also, das sie jaͤrlichen ein gericht oder mehr, ob es jhnen fuͤgt, haben moͤgen, .. bawordn. Würtemberg 141. ⟨1648/58⟩ welcher sein guet unstüftlich .. helt, daßselb guet mag die herrschaft .., wie ir am besten füegen will, widerumben zuer stüft bringen öst. weist. 13,24. 1682 was hier uns fügt und dient? BergeMilton, paradeis 40. 1723 wir wollen solches zu erzehlen noch etwas versparen, indem es bei beantwortung der dritten frage gar wol fügen wird Zorgdrager, fischerei 190. sich eignen, sich geziemen. seit mitte des 17. jhs. selten: ⟨u1200⟩ durch daz ich iu bescheide/ daz iuch des wol gnüeget/ und sich ouch mir wol vüeget Hartmann Iwein 77652 B./L. ⟨1301/19⟩ kunic Ruodolf daz wol bedâht/ .. daz im daz füeget niht,/ daz er klage als ein wîp Ottokar öst. reimchr. 18884 MGH. hs.15.jh. iͤr wärt weder ze chuͤrz noch ze lankch:/ iͤr fuͤgt wol zu einer säul oder ze einer scheyplankch! erlauer ostersp. 559 DLE. 1542 ist der breütigam etwas zů geüdisch, .. so wirt jm ein heüßlich zaͤhe weib wol fuͤgen Herold ee 79b. ⟨1588⟩ derhalben thut die ohren auff,/ .. damit jhr lernt, was christen fuͤgt,/ vnd in den himmel kommen muͤgt Ringwaldt warnung [1589]B3b. 1623 ich wills eüch ein andermahl erzehlen, wann sich die gelegenheit besser fügt Machiavelli, kriegs kvnst 33. ⟨1691⟩ so will sich hingegen nicht wol fügen, dem heil. geist zuzuschreiben, daß derselbe in einer proposition unter einer phrasi dreyerley gantz unterschiedene sensus intendiret hätte Spener bedencken (1712) 1,1,24. 1710 man muß auch inacht nehmen, daß man niemanden zur unzeit oder an orten, da sichs nicht füget, zu spreche Thomasius, klugheit 125. 1759 der arme sünder .. betrug sich mit der äussersten herzhaftigkeit, doch auch geziemender anständigkeit, und gefügter andacht Stevens, reise 41. ⟨1862⟩ zu dem begriffe zauber fügt sich dieselbe darum nicht, weil ihre anwendung keinen reellen erfolg hat Vilmar kirche u. welt (1872)1,249. 1901 er las mit lauter und klarer stimme die worte, wie sie sich nach althergebrachter ordnung für den tag fügten Zahn Indergand 36.

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Zitationshilfe
„fügen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/f%C3%BCgen>, abgerufen am 03.12.2020.

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