Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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führung‐.

Fundstelle: Band 9, Spalte 1232, Zeile 38 [Stöwer]
FÜHRUNG‐. insgesamt ca. 180 meist nominale zuss. mit führung f. vereinzelte bildungen seit dem 17. jh., starke produktivität erst im 20. jh. zuss. stets mit fugenelement ‐s‐: ‐anspruch m. (zu 6, 12): 1932 Gerhart zukunft 109. 1976 Herbig kettenreaktion 174. ‐art f. (zu 5): 1684 Kuhlmann kühlpsalter 1,192. ‐aufgabe f. (zu 5, 6): 1938 Schirach rev. 41. 1979 zeit 24,33. ‐begabt adj. (zu 6): 1936 Günther führeradel 85. ‐ebene f. (zu 6): 1964 Junckerstorff unternehmensführung 49. 2003 süddt. ztg. 20,52. ‐eigenschaft f. (zu 6): 1964 Junckerstorff unternehmensführung 158. 2003 süddt. ztg. 247,22. ‐gremium n. (zu 6): 1955 Leonhard rev. 402. 2003 süddt. ztg. 1,20. ‐gruppe f. (zu 6): 1961 spiegel 53,23. 2003 süddt. ztg. 161,22. ‐kader m. (zu 6): 1962 europa-arch. 1,74 C. 2003 süddt. ztg. 115,7. ‐kraft f. (s. d.). ‐kreis m. (zu 6): 1947 Norden lehren 39. 1976 Mehnert jugend 72. ‐krise f. (zu 6): 1951 Görlitz 2. weltkrieg 1,88. 2003 süddt. ztg. 99,6. ‐macht f. politische und wirtschaftliche spitzenposition eines staates gegenüber anderen staaten: 1943 jb. seeinteressen 26,194 N. 2003 süddt. ztg. 23,8. ‐organ n. (zu 6): 1964 Keesing’s arch. 34,11079b. 2003 süddt. ztg. 240,VI/37. ‐position f. (zu 6, 12): 1964 Junckerstorff unternehmensführung 248. 2003 süddt. ztg. 16,49. ‐qualität f. (zu 6): 1964 Keesing’s arch. 34,10993b. 2003 süddt. ztg. 21,42. ‐rolle f. (zu 5, 6, 12). erstbeleg aus dem bereich der technik: 1829 Bernoulli baumwollenspinnerei 208. ⟨1943⟩ Weizsäcker diesseits [1950]56. ⟨1977⟩ universität heute 251 F./H. ‐schicht f. (zu 5, 6, 12). vgl. führerschicht f.: 1950 Görlitz generalstab 79. 1978 n. wege arbeitswelt 88 E. ‐schwäche f. (zu 6): 1976 Höhne Canaris 194. 2003 süddt. ztg. 211,1. ‐spitze f. (zu 6): 1958 spiegel 33,6. 2003 süddt. ztg. 11,22. ‐stab m. (s. d.). ‐stil m. (zu 6): 1961 spiegel 49,53. 2003 süddt. ztg. 22,46. ‐tor n. (zu 12): 1965 welt 254,15. 2003 süddt. ztg. 42,27. ‐wechsel m. (s. d.). ‐zeugnis n. (s. d.).

führungszeugnis, n.

Fundstelle: Band 9, Spalte 1233, Zeile 40 [Stöwer]
FÜHRUNGSZEUGNIS n.   zuss. mit führung f. 1 behördlich ausgestellter nachweis über arbeitswechsel eines arbeitnehmers: 1885 wer führungs= od[er] fähigkeitsz[eugniss]e falsch anfertigt Sanders erg.-wb. 672b. 1892 diese eintragung eines führungszeugnisses (in das arbeitsbuch) ist obligatorisch n. zeit 10,1,264. 2 behördliche bescheinigung über registrierte strafen einer person: 1912 weshalb ich von der beifügung eines lebenslaufes und eines polizeilichen führungszeugnisses abstand genommen habe Wewer geschäftsmann 11. 1966 die krönung bildet aber das polizeiliche führungszeugnis, das jeder Iran-tourist seinem visum-antrag beilegen muß frankf. allg. ztg. 57,15. 2003 vielmehr wird nach den ausbildungsordnungen für juristen nur derjenige in den vorbereitungsdienst aufgenommen, der ein tadelloses polizeiliches führungszeugnis vorweisen kann süddt. ztg. 87,10. 3 zeugnis des arbeitgebers über leistung und verhalten eines arbeitnehmers: 1925 ich selbst habe als kommandant meinen unterhabenden offizieren .. kenntnis der führungszeugnisse gegeben. mancher offizier war dann beim lesen seiner qualifikation sehr erstaunt Persius menschen 157. 1974 er weist auf seine führungszeugnisse hin, die gedämpft freundlich waren Muschg Albisser 223. 2003 ein führungszeugnis bescheinigt ihm, er sei höflich, ruhig, zurückhaltend und verantwortungsvoll, seine leistungen seien sehr gut süddt. ztg. 208,46.

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Zitationshilfe
„führungszeugnis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/f%C3%BChrungszeugnis>, abgerufen am 03.12.2020.

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