Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

finger‐.

Fundstelle: Band 9, Spalte 514, Zeile 60 [Harm]
FINGER‐. ca. 190 überwiegend nominale zuss. und zusr. mit finger m. überwiegend zu 1, in den zusr. mit einem dimensionsadjektiv auch zu 2. in diesen fällen gelegentlich mit fugenelement (bzw. älter genitivendung) ‐s‐. erste belege in mhd. zeit. seit dem 16. jh. stetes anwachsen der bezeugung: ‐abdruck m.: ⟨1927⟩ Wolfskehl ges. w. 2,526 R./B. 1979 gött. tagebl. 133, titelbl. ‐breit adj. (s. d.). ‐dick adj. (s. d.). ‐druck m.: 1769 Herder 3,301 S. 1968 n. zürcher ztg. 109,14. ‐fertig adj.: 1857 Knies telegraph 35. 1943 Lietzmann lebendige mathematik 43. ‐fertigkeit f.: 1845 Stirner d. einzige 109. 1973 Becker irreführung 64. ‐glied m.: ⟨1569/70⟩ haushaltung in vorwerken 111 E./W. 1972 Kant impressum 148. ‐hut m. (s. d.). ‐kraut n. zur familie der rosengewächse gehörende pflanze mit fingerförmigen blättern, potentilla L.: 1539 Bock kreütterb. 1,109a. 1909 Graebner pflanzenwelt 97. ‐kuppe f.: ⟨1787⟩ Heinse 4,349 Sch. 1979 frankf. rundschau 152,23. ‐lang adj. (s. d.). ‐nagel m. (s. d.). ‐reif m.: 1522 Luther w. 10,2,114 W. ⟨1853⟩ Mörike 23,142 M. ‐ring m.: 1502 Birgitte, offenbarung X1a. 1976 Richartz bürorom. 150. ‐satz m. durch zahlen meist über den noten angegebene anweisung zur fingerposition beim spielen eines instruments: ⟨v1791⟩ Schubart tonkunst 166 Sch. 1974 Ginott, takt 207. ‐spitze f. (s. d.). ‐übung f.: 1802 Forkel Bach 57. 1972 Redslob Weimar 224. ‐zeig m. (s. d.). ‐zeigen vb. (s. d.).

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Zitationshilfe
„fingersatz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/fingersatz>, abgerufen am 21.01.2021.

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