Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

e-mailen

Im allgemeinen Schreibgebrauch tritt das Wort überwiegend in der Infinitiv-Form auf. Es wird heute meist durch das kürzere mailen ersetzt, besonders in den flektierten Formen.
Grammatik Verb · e-mailt, e-mailte, hat ge-e-mailt
Aussprache  [ˈiːmɛɪ̯lən]
Worttrennung e-mai-len
Ungültige Schreibung emailen
Rechtschreibregel § 40 (1)
Herkunft aus gleichbedeutend to emailengl < electronic mailengl ‘elektronische Post’ < electronicengl ‘elektronisch’ + mailengl ‘Post’
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

jmd. e-mailt (jmdm., mit jmdm.), jmd. e-mailt etw.eine elektronische Nachricht schreiben und versenden
Synonym zu mailen
Beispiele:
Als sonderlich tröstlich erweisen sich die Vorzüge der globalisierten Welt nicht, in der man jederzeit telefonieren und e-mailen kann. [Der Tagesspiegel, 14.03.2004]
Wir skypen, e-mailen und whatsappen unseren Kindern bis zu ihrem genervten: »Was ist denn nun schon wieder, Mama?«, wenn sie uns nicht seufzend einfach wegdrücken. [Bild am Sonntag, 23.04.2017]
Noch während Kerry spricht, e-mailt das Weiße Haus den US‑Medien ein vierseitiges Papier und eine Landkarte – eine Zusammenfassung des gleichen Geheimdienstberichts, den auch der Kongress bekommen hat. [Der Spiegel, 31.08.2013 (online)]
Fax mal wieder, e-mail mir, Liebesgrüße auf CD, schick mir eine SMS. [Bild, 01.02.2003]
Der Tübinger Volkskundler Klaus Schönberger glaubt, dass die generelle Nachrichtenvermehrung (es wird ja auch mehr telefoniert und ge-e-mailt), auf Dauer einen Informationsstau erzeugen wird. [Die Zeit, 23.07.2001]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„e-mailen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/e-mailen>.

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