Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

echappieren

Grammatik Verb · echappiert, echappierte, ist echappiert
Aussprache [ɛʃaˈpiːʀən]
Worttrennung echap-pie-ren
Herkunft Französisch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich, veraltet entweichen, entwischen

Verwendungsbeispiele für ›echappieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß sie, zum Teufel, die Gelegenheit, für immer zu echappieren, nicht genützt hat! [Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 70]
Jetzt läßt sie ihn bloß ins Zuchthaus gehen für den Meineid und echappiert mit ihrem Figaro. [Die Zeit, 05.08.1977, Nr. 32]
Feld der Ehre, verstehen Sie, – ist uns aufs Feld der Ehre echappiert, der Durchgänger. [Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 1042]
Da habe ich denn die „ewig flüchtende Gestalt“ einmal ganz kurz auf meine Art „in einen Käfig menschennah“ gesteckt, ehe sie wieder echappieren konnte. [Die Zeit, 18.01.1960, Nr. 03]
Zitationshilfe
„echappieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/echappieren>.

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