Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

echoen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung echo-en
Herkunft Griechisch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
als Echo widerhallen
2.
(eine Äußerung) (spöttisch) nachahmend oder gedankenlos wiederholen

Verwendungsbeispiele für ›echoen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es tönt und rauscht, es wimmert, wummert, wabert und winselt, es zuckt und singt und schwatzt, es trommelt, hallt, echot. [Die Zeit, 14.10.1988, Nr. 42]
Zwei Jahre seien auch denkbar, echote es sogleich aus internem Vodafone‑Kreis. [Süddeutsche Zeitung, 11.06.2002]
Auch alte ideologische Schlachten aus dem vergangenen Jahrhundert echoen hier unüberhörbar in die Gegenwart. [Die Zeit, 03.12.2007, Nr. 49]
Manchmal echot er nur noch die Doktrinen des Apostels Paulus, die ihm nachträglich in den Mund gelegt worden sind. [Die Zeit, 25.12.1992, Nr. 53]
Als er von der Mensa zu seinem nächsten Seminar lief, echote das Gespräch noch in ihm. [Süddeutsche Zeitung, 10.11.2003]
Zitationshilfe
„echoen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/echoen>.

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