Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

effeminiert

Worttrennung ef-fe-mi-niert
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

besonders Medizin, Psychologie von einem Mann   verweiblicht, weiblich (geworden)
in Bezug auf bestimmte physische Merkmale, in Empfinden und Verhalten

Verwendungsbeispiele für ›effeminiert‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Solistische Auftritte waren bis dahin seinen Kolleginnen vorbehalten, zudem präsentierte er sich stark geschminkt, in effeminierten Posen. [Süddeutsche Zeitung, 27.03.2003]
Was nicht verhinderte, dass sich fortan Journalisten über ihn lustig machten, über seinen Zopf, über seine Seidenschuhe, über seine angeblich effeminierte Motorik. [Süddeutsche Zeitung, 13.11.1999]
Was bleibt ihnen, als brutal oder effeminiert sich zu üben in jenem "Performance‑Spiel, das auf dem Marktplatz gewonnen wird, nicht am Arbeitsplatz". [Die Welt, 13.11.1999]
Wenn Percy seine Kampfgefährten aus den Londoner Clubs rekrutiert, überredet er sie, sich aus taktischen Gründen genauso effeminiert aufzuführen wie er. [Süddeutsche Zeitung, 05.12.1997]
Ulrich Gebauer beginnt sein bohrendes Wissenwollen verkrampft, stotternd, unsicher, dann mit effeminierter Gestik beim Nägelputzen. [Süddeutsche Zeitung, 18.03.1997]
Zitationshilfe
„effeminiert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/effeminiert>.

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