egalitär

Aussprache
Worttrennungega-li-tär
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich auf politische, soziale Gleichheit gerichtet

Typische Verbindungen zu ›egalitär‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›egalitär‹.

Verwendungsbeispiele für ›egalitär‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In diesem Sinne verweigert er sich ganz radikal jedem egalitären Spiel.
Süddeutsche Zeitung, 03.03.2004
Wie es scheint, sind die egalitären Ambitionen der sozialdemokratischen Führung erheblich geringer als noch vor zwanzig Jahren.
Die Zeit, 11.11.1988, Nr. 46
Er war egalitär, aber er wußte auch von neuen, sachgemäßen Hierarchien.
Mann, Golo: Politische Entwicklung Europas und Amerikas 1815-1871. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9162
Noch schwieriger und wichtiger ist die Frage nach dem Ursprung des egalitären Sozialismus und des revolutionären Gewaltrechtes.
Troeltsch, Ernst: Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Tübingen: Mohr 1912, S. 404
In der modernen egalitären Demokratie (Staatsformen) sind die Parteien zu unentbehrlichen Organen des staatlichen Integrationsprozesses geworden.
Beckmann, J.: Parteien. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 18231
Zitationshilfe
„egalitär“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/egalit%C3%A4r>, abgerufen am 06.04.2020.

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