Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

egalitär

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ega-li-tär
Grundformegal1
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich auf politische, soziale Gleichheit gerichtet

Typische Verbindungen zu ›egalitär‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›egalitär‹.

Verwendungsbeispiele für ›egalitär‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie es scheint, sind die egalitären Ambitionen der sozialdemokratischen Führung erheblich geringer als noch vor zwanzig Jahren. [Die Zeit, 11.11.1988, Nr. 46]
In den Städten bildeten sich radikale religiöse Bewegungen mit egalitären Programmen. [Die Zeit, 28.05.1976, Nr. 23]
Bei diesem Autor ist die Frage von vornherein vom Engagement für eine egalitäre Lösung gefärbt. [Die Zeit, 11.05.1973, Nr. 20]
In diesem Sinne verweigert er sich ganz radikal jedem egalitären Spiel. [Süddeutsche Zeitung, 03.03.2004]
Er war egalitär, aber er wußte auch von neuen, sachgemäßen Hierarchien. [Mann, Golo: Politische Entwicklung Europas und Amerikas 1815-1871. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9162]
Zitationshilfe
„egalitär“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/egalit%C3%A4r>.

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