eh

Grammatik Adverb
Aussprache  [eː]

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [süddeutsch, österreichisch, umgangssprachlich] sowieso, ohnehin
  2. 2. [umgangssprachlich] ⟨(seit) eh und je⟩ seit jeher
    1. ⟨wie eh und je⟩ wie jeher
eWDG

Bedeutungen

1.
süddeutsch, österreichisch, umgangssprachlich sowieso, ohnehin
Beispiele:
wir wollen aufhören, es ist eh gleich Feierabend
er war eh schon benachteiligt
2.
umgangssprachlich (seit) eh und jeseit jeher
Beispiele:
darüber ist seit eh und je viel geschrieben worden
so hat er es eh und je gehalten, getan
wie eh und jewie jeher
Beispiel:
sie saß wie eh und je am Fenster, strickte wie eh und je
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

eh Adv. südd. öst. ‘sowieso, ohnehin’, ferner in dem Wortpaar seit eh und je ‘seit jeher, immer schon’, mhd. ē ‘früher, vormals, eher, lieber’, gekürzt aus mhd. ēr, s. eher.

Thesaurus

Synonymgruppe
(egal) wie man es (auch) dreht und wendet · allemal · auch ohne das · auch so (schon) · davon abgesehen · ohnedem · ohnedies · ohnehin · so oder so · sowieso · unabhängig davon  ●  eh  ugs. · per se  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
bevor · ehe  ●  eh  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›eh‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›eh‹.

Zitationshilfe
„eh“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eh>, abgerufen am 30.07.2021.

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