Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ehrfurchtslos

Grammatik Adjektiv
Worttrennung ehr-furchts-los
Wortzerlegung Ehrfurcht -los
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

ohne Ehrfurcht

Verwendungsbeispiele für ›ehrfurchtslos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Passend dazu durchzieht ein ehrfurchtsloser, unsentimentaler und fröhlich‑spöttischer Ton das Ensemble, die Bilder wie die Texte. [Die Zeit, 21.08.2006, Nr. 31]
Die mythischen Lieder verraten ihre späte Entstehung durch die ehrfurchtslose, teils gutmütig‑humoristische, teils ironische Behandlung der Götter und Göttinnen. [Baetke, W.: Edda. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 7154]
Er warf das Deckbett ziemlich ehrfurchtslos zurück und fragte obenhin, ob der Herr Physikus auch von dem Diener des Senators herbeizitiert worden sei. [Die Zeit, 09.06.1949, Nr. 23]
Er ließ das Stück von Attilio Lolini neu übersetzen, steckte es ehrfurchtslos in den Dramen‑Häcksler und machte ein geballtes Fäustchen für Anfänger daraus. [Süddeutsche Zeitung, 17.10.1995]
Und es ist ehrfurchtslos. [Tucholsky, Kurt: Alte Bäume. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1930]]
Zitationshilfe
„ehrfurchtslos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ehrfurchtslos>.

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