eien

GrammatikVerb
Worttrennungei-en
GrundformEi
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

ei · eien · eia popeia
ei Interjektion Ausruf von Anteilnahme, Freude, Spott und dgl., auch (satzeinleitend) Aufmerksamkeit fordernd, mhd. ei, mit Lautverstärkung eiā. Vergleichbar sind lat. eia, griech. eia (εἶα). Als Ausdruck der Verwunderung oft in der Doppelung ei ei. Auch Zeichen der Zärtlichkeit in der Wendung ei, gedoppelt ei ei machen ‘streicheln’, dazu eien Vb. ‘streicheln, liebkosen’ (17. Jh.). In Wiegenliedern und Kinderreimen in lautmalendem Singsang eia popeia (aja pupaja, Ende 17. Jh.).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Metallindustrie haben die Tarifparteien eien weiteren Durchbruch erzielt.
Der Tagesspiegel, 12.12.1996
Bei der Durchsuchung ihres Anwesens fanden Beamte neben der Ladenkasse eien Zettel mit dem Satz.
Süddeutsche Zeitung, 23.10.1997
Im voraussichtlichen, ökonomischen Umfeld während der zweiten Jahreshälfte sollten Bankaktien sowie Einzelhandels- und Konsumwerte bei der Gewichtung der Branchen im Portefeuille eien größere Rolle spielen.
Süddeutsche Zeitung, 20.03.1995
Zitationshilfe
„eien“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eien>, abgerufen am 18.09.2019.

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